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Unser Workshoptag mit euch

voller Wissen, Empowerment und Austausch

Was für ein Tag! Unser Workshoptag für pädagogische und psychologische Fachkräfte war ein voller Erfolg. Wir danken allen Dozent*innen und Teilnehmenden vielmals für die zahlreichen spannenden Diskussionen, Beiträge und jede Menge Spaß sowie Empowerment.

 

Das waren unsere Workshops, die von einem bunten Rahmenprogramm begleitet wurden:

  • "Die Norm kann nicht die Verschiedenheit sein" 
  • "Positive Psychologie für Klient*innen und die Selbstsorge"
  • "Und das jetzt auch noch? Wie Sie Ihre Zeit effektiv nutzen, Prioritäten setzen, damit Ihre Ressourcen schonen können"
  • "Professionelle Flipchartgestaltung"

 

Ein paar Eindrücke von dem Tag findet ihr hier:

Elternzusammenarbeit als Bildungsziel

Interview von "Schule heute" mit Wencke Thiemann

Wencke Thiemann, unsere Ressortleiterin Bildungs- und Qualitätsmanagement, sprach in einem Interview mit der Zeitschrift "Schule heute" über das Thema Elternzusammenarbeit. Im Mittelpunkt stehen dabei die Bedeutung erfolgreicher Erziehungspartnerschaften und nötige Voraussetzungen für diese.

 

Schule heute: Frau Thiemann, warum ist es so wichtig, dass Eltern mit Erzieher/-innen und auch Lehrkräften eine Erziehungspartnerschaft eingehen?

 

Wencke Thiemann: Weil wir alle das Beste für die Kinder und ihre Zukunft wollen! Kinder sind neugierig, wissbegierig und entdecken gern die Welt. Sie entwickeln sich noch, lernen, was richtig und was falsch ist und sind erst dabei, ihren Weg zu finden. Dabei brauchen sie Unterstützer*innen. Sie brauchen ihre Eltern, Erzieher*innen, Lehrkräfte und Menschen, die sich für sie einsetzen.

 

Kinder verbringen einen großen Teil ihrer Zeit in der Kita und danach in der Schule. Erzieher*innen und Lehrkräfte spielen eine bedeutende Rolle im Leben der Kinder. Sie beeinflussen ihre Zukunft erheblich und bilden neben den Eltern eine zentrale Lebenswelt. Pädagog*innen können Vorbilder und Wegbereiter*innen sein. Ziehen beide Erziehungsinstanzen an einem Strang, können sich die Kinder erfolgreich entwickeln und ihre Potenziale ausschöpfen. Doch Sie kennen das sicher: Häufig sind Beziehungen zwischen Eltern und Erzieher*innen und auch Lehrkräften angespannt. Durch ein konfliktgeprägtes Verhältnis, das von beiden Seiten entstehen kann, werden Kinder in ihrer Entwicklung gebremst. Deswegen ist es wichtig, dass beide ein Team bilden und sich gegenseitig bestmöglich unterstützen, um Kinder optimal zu fördern. Sie kennen vielleicht das Sprichwort „Sind die Kinder klein, müssen wir ihnen helfen, Wurzeln zu fassen. Sind sie aber groß geworden, müssen wir ihnen Flügel schenken.“ Eltern und Erzieher*innen können Kindern gemeinsam Wurzeln geben, sie unterstützen und fördern, damit sie dann irgendwann ihre Flügel ausbreiten können.

 

Schule heute: Welche Voraussetzungen müssen gegeben sein, damit diese Erziehungspartnerschaft gelingt?

 

Wencke Thiemann: Beziehungen sind kompliziert und so ist es gar nicht so leicht, eine erfolgreiche Erziehungspartnerschaft zu führen. Jeder Mensch ist anders und das ist gut so, doch gehen damit differenzierte Ansichten, Erwartungen und auch Bedürfnisse einher. Deswegen sind sowohl Empathie als auch ein positiver wertschätzender Umgang zwei Säulen gelingender Elternzusammenarbeit. Eine weitere wichtige Voraussetzung ist die Begegnung auf Augenhöhe. Eltern und Pädagog*innen sollten sich aufgeschlossen und ebenbürtig gegenübertreten. Säule vier, auf dem das Fundament der erfolgreichen Erziehungspartnerschaft aufgebaut werden kann, ist das Prinzip des Empowerments. Empowerment bedeutet, zu ermutigen, zu stärken und Hilfe zur Selbsthilfe zu geben.

 

Schule heute: Wie sollte die Zusammenarbeit im besten Fall aussehen? Wichtige Tipps und Tricks, die es zu beachten gilt?

 

Wencke Thiemann: Das A und O ist, dass beide Erziehungsinstanzen wertschätzend und offen miteinander umgehen. Es bringt nichts, wenn sie wie auf rohen Eiern umeinander tanzen. Wertschätzend und lösungsorientiert vermitteln, wenn es zu Herausforderungen kommen sollte, ist eine sehr gute Devise, denke ich. Nur wenn man von Herausforderungen weiß, kann man sie gemeinsam angehen. Dafür muss jedoch Vertrauen aufgebaut werden. Dabei spielt positive Psychologie eine entscheidende Rolle, denn durch ein positives Miteinander kann zwischen Eltern und Erzieher*innen eine beständige und vertrauensvolle Beziehung wachsen. Außerdem ist es wichtig, sich auf Ressourcen und Stärken und nicht auf Defizite und Schwächen zu fokussieren. Und vor allem: Immer authentisch bleiben. Erzieher*innen können die Elternzusammenarbeit zudem durch Gruppenangebote wie Elterntreffs bereichern. Damit kann der Austausch der Eltern untereinander sowie das Bilden tragfähiger Netzwerke gefördert werden. Die Bedürfnisse und Interessen der Mütter und Väter sollten im Mittelpunkt stehen, denn sie sind die Expert*innen für ihre Kinder und ihre Lebenswelt.

 

Schule heute: Inwiefern profitieren die Kinder davon, wenn die Eltern und pädagogischen Fachkräfte an einem Strang ziehen? Welche Vorteile haben sie in ihrer Entwicklung?

 

Wencke Thiemann: Schon ein afrikanisches Sprichwort sagt: „Um Kinder zu erziehen, braucht es ein ganzes Dorf.“ Kinder profitieren in vielerlei Hinsicht von einem Beziehungsnetz aus mehreren Bezugspersonen, insofern diese zusammenarbeiten. Bei einer vertrauensvollen Beziehung können sich Mütter und Väter, die Unterstützung benötigen, an die Erzieher*innen wenden, in ihrer Erziehungskompetenz und ihrer Selbstwirksamkeit bestärkt werden und neue Kraft in herausfordernden Situationen schöpfen. Dadurch erhält das Kind eine ideale Förderung, kann sich optimal entwickeln und die Chancen auf ein selbstbestimmtes und eigenverantwortliches Leben vergrößern. Eltern sowie Pädagog*innen lernen voneinander und können so gemeinsam eine Lebenswelt für das Kind schaffen, in der es seine Potenziale bestmöglich entfalten kann.

 

Schule heute: Glauben Sie, dass die optimale Förderung der Kinder schon im frühkindlichen Bereich ausschlaggebend für den weiteren Bildungserfolg ist?

 

Wencke Thiemann: Auf jeden Fall! Die Lebensphase der frühen Kindheit ist bedeutend für den weiteren Lebensweg. Vor allem in den ersten Jahren entwickeln sich die Kleinen beträchtlich. Sie lernen krabbeln, laufen, sprechen und vieles mehr. In dieser Phase, die für eine gesunde und positive Entwicklung wichtig ist, geht alles ganz schnell. Deshalb sind Förderungen in diesem Lebensabschnitt essentiell.

 

Sowohl die KiGGs-Studie als auch eine durchgeführte Studie von Lampert und Kurth (2007) zeigen, dass Kinder, die keine frühe Förderung erhielten und in einem Umfeld aufgewachsen sind, das von Armut, Verzicht und Mangel geprägt ist, ein erhöhtes Risiko für niedrige Schulabschlüsse, Arbeitslosigkeit oder Beschäftigung in prekären Arbeitsverhältnissen aufweisen. Auch gesundheitliche Herausforderungen wie Adipositas, Mangelernährung oder psychische Belastungen bzw. Erkrankungen sind in diesem Zusammenhang oftmals zu verzeichnen. Die psychische Belastung durch (chronischen) Stress aufgrund von finanziellen Schwierigkeiten bestätigen zudem Dohmen und Radbruch (2019), denn diese resultieren häufig in einer problembehafteten Alltagsbewältigung. Darüber hinaus kann die Entwicklung der Handlungskompetenz erschwert werden. Auch Empathie sowie weitere soziale Kompetenzen spielen in diesem Zusammenhang eine wesentliche Rolle. Daher ist ein optimales und entwicklungsförderndes Aufwachsen von Kindern, vor allem für diejenigen, die in besonders belastenden Lebenssituationen heranwachsen, nicht nur entscheidend für ihren späteren Schul- und Ausbildungserfolg, sondern auch für ihre gesamte biografische Entfaltung.

 

Das Interview finden Sie hier als PDF.

Unser erster FamilyBoost! Fachtag

war ein voller Erfolg!

Unser erster FamilyBoost! Fachtag war ein voller Erfolg. 100 Prozent der Teilnehmenden würden den Workshoptag weiterempfehlen. Wir freuen uns riesig und danken allen für den spannenden Tag!

 

Das waren unsere Workshops, die von einem bunten Rahmenprogramm begleitet wurden:

  • "Eins, zwei, drei - der Streit ist jetzt vorbei" - Konflikttypen und geeignete Handlungsmethoden
  • "Bildungs- und Erziehungspartnerschaft 4.0."

 

Ein paar Eindrücke von dem Tag findet ihr hier:

Workshoptag

für pädagogische und psychologische Fachkräfte

In diesem Jahr findet der 4. Workshoptag für pädagogische und psychologische Fachkräfte aus der Region Magdeburg statt, zu welchem wir herzlich einladen.

 
Am 4. Dezember 2019 wird es interessante Workshops, in denen Sie die Möglichkeit zum Austausch mit anderen Fachkräften haben, zu folgenden Themen geben:

 

Workshops von 10:00 bis 12:00 Uhr


Die Norm kann nur die Verschiedenheit sein
Überall begegnen wir Menschen, die sich anders verhalten, als wir es gerne hätten, die unsere Sprache nicht sprechen, die einen anderen kulturellen Hintergrund haben, deren Körper und Geist nicht in unsere Normvorstellungen passen etc. Diese Vielfalt des Lebens macht auch vor den Türen der Einrichtungen und in den ELTERN-AG Treffen nicht Halt. Gerade in der frühkindlichen Bildung müssen wir uns dieser Vielfalt stellen und sie willkommen heißen. In dem Workshop gehen wir auf Spurensuche, wie wir dieser Vielfalt, welche die Kinder und ihre Eltern mitbringen, professionell begegnen können.
Referentin: Kristin Anhut, Diplom-Pädagogin aus Mellingen

 

Positive Psychologie für Klient*innen und die Selbstsorge

Positive Psychologie und Ressourcenorientierung bilden die Basis für gelungene Elternarbeit. Das ist nicht so neu und doch gibt es Neues. In diesem Workshop beschäftigen wir uns mit Updates in der positiven Psychologie, probieren neue Methoden und tauschen uns aus. Was funktioniert wie und wo: Für sich selbst und andere? Ziel ist die eigene Kompetenz zu erweitern und die Wahrnehmung sowie die Methodenvielfalt zu fördern.Referent: Mathias Hamann, Trainer für Potentialentfaltung, Sozialmanager aus Potsdam

 

 

Und das jetzt auch noch? Wie Sie Ihre Zeit effektiv nutzen, Prioritäten setzen und damit Ihre Ressourcen schonen können

Bildungsplan, Beobachten und Dokumentieren, Entwicklungsgespräche, Erziehungspartnerschaft, Portfolio, Kooperationen und weitere Projekte. Die Liste der Anforderungen, die an pädagogische Fachkräfte gestellt werden, ließe sich noch um einiges verlängern. Doch was ist wirklich wichtig und wo sind „Zeitdiebe“ unterwegs?  In dem Workshop geht es um Instrumente und Methoden für ein ausgeglichenes Selbstmanagement, Ressourcenschonung und Stressprävention.Referentin: Kristin Anhut, Diplom-Pädagogin aus Mellingen


Professionelle Flipchartgestaltung

Ob in Meetings und Besprechungen oder auch in den ELTERN-AG Treffen, das Flipchart ist aus dem pädagogischen Arbeitsalltag nicht wegzudenken. Aber was macht man bloß mit einem so großen Blatt und wie kommt man zu einem perfekten Schriftbild? Diese Fragen und wie man Gestaltungselemente, Text und Farbe richtig einsetzt, werden in diesem Workshop beantwortet und ausprobiert. Die teilnehmenden lernen, ihre Visualisierungen am Flipchart ansprechend zu gestalten und zukünftig in ihrem Arbeitsalltag gezielt einzusetzen. Referentin: Dr. Monique Lampe, Diplom-Gesundheitswirtin und Beraterin für Unternehmenskultur aus Magdeburg


Die Teilnahme für ELTERN-AG Trainer*innen ist kostenlos.

Auch für extern Teilnehmende und Interessierte ist unser Workshoptag geöffnet.


Wir freuen uns auf einen Tag mit viel Austausch und Input!

MAPP-Empowerment und MAPP-Institut

bei der ConSozial

Am 6. und 7. November 2019 präsentieren sich die MAPP-Empowerment gGmbH und das MAPP-Institut gemeinsam bei der ConSozial in Nürnberg. Die Messe ist der größte Branchentreff der Sozialwirtschaft und steht in diesem Jahr unter dem Motto „GEMEINSAM statt einsam - Sozialen ZUSAMMENHALT stärken“. Beide Organisationen informieren in diesem Rahmen über ihre Angebote an Stand 412, Halle 3A.


Die MAPP-Empowerment gGmbH hat es sich zur Aufgabe gemacht, den Herausforderungen im psychosozialen Bereich mit Empowerment, positiver Psychologie und praxiserprobten und interdisziplinären Methoden wirksam und nachhaltig zu begegnen und ist seit zwölf Jahren Anbieter von Fort- und Weiterbildungen für pädagogische und psychologische Fachkräfte mit besonderem Fokus auf erfolgreiche Elternzusammenarbeit.


Das MAPP-Institut ist eine staatlich anerkannte Ausbildungsstätte für Psychotherapie und bildet Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeut*innen, Psychologische Psychotherapeut*innen sowie Ärztliche Psychotherapeut*innen aus. Sie können die Approbation in den anerkannten Verfahren Verhaltenstherapie und Tiefenpsychologie/Psychoanalyse erlangen.


Die Tätigkeitsfelder des MAPP-Institutes und der MAPP-Empowerment gGmbH sowie ihre Angebote sind umfang- und facettenreich. So können sich die Besucher*innen des Messestandens unter anderem zum Präventionsprogramm ELTERN-AG und dazugehörige Fördermöglichkeiten, das Anti-Gewalt-Training Magdeburg sowie Deeskalationstrainings, die Ausbildung zum*zur approbierten Psychotherapeut*in sowie das FamilyBoost! Qualifizierungsprogramm für angehende Erzieher*innen erkundigen.

 

Die Pressemitteilung finden Sie hier als PDF.

Siegel "Fortschrittsindex Vereinbarkeit"

für die MAPP-Empowerment gGmbH

Die MAPP-Empowerment gGmbH setzt sich für eine familienbewusste Unternehmenskultur ein. Mit dem Teilnahmesiegel „Fortschrittsindex Vereinbarkeit“ vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend macht die gemeinnützige Organisation darauf aufmerksam und betont die Bedeutung von Familienfreundlichkeit.


„Eine familienorientierte Unternehmenskultur wird bei uns großgeschrieben und ist uns ein wichtiges Anliegen“, so Janet Thiemann-Zwinzscher, Geschäftsführung MAPP-Empowerment gGmbH. „Besonderes Augenmerk liegt bei uns auf flexiblen und familienfreundlichen Arbeitszeitmodellen. Immer mehr Mitarbeiter*innen, vor allem Nachwuchskräfte, legen Wert auf eine ausgewogene Work-Life-Family-Balance. Auf diesen Wandel gehen wir ein und unterstützen ihn. Durch den ‚Fortschrittsindex Vereinbarkeit’ können wir uns als Unternehmen nun einmal mehr im Hinblick auf Vereinbarkeit von Familie und Beruf selbst reflektieren, haben die Möglichkeit, uns mit anderen Unternehmen zu vergleichen und weiterhin an unserer Familienfreundlichkeit zu arbeiten.“


Der „Fortschrittsindex Vereinbarkeit“ ist ein Angebot des Unternehmensprogramms „Erfolgsfaktor Familie“, mit dem das Bundesfamilienministerium in Kooperation mit Wirtschaftsverbänden und Gewerkschaften eine familienbewusste Arbeitswelt vorantreibt.

 

Der Index wurde gemeinsam mit dem Deutschen Industrie- und Handelskammertag (DIHK) und dem Bundesverband der Personalmanager (BPM) für die betriebliche Praxis entwickelt.


Mehr Informationen zum „Fortschrittsindex Vereinbarkeit“: www.fortschrittsindex.erfolgsfaktor-familie.de.

Die Pressemitteilung dazu finden Sie hier als PDF.

Jetzt die letzten Restplätze sichern!

für Ihre Ausbildung zum*zur Anti-Gewalt-Trainer*in

Am 25. Oktober 2019 beginnt unsere nächste Ausbildungsrunde zu Anti-Gewalt-Trainer*innen. Sichern Sie sich jetzt die letzten Restplätze! Melden Sie sich an!

 

Unsere Ausbildung zum*zur Anti-Gewalt-Trainer*in vermittelt Ihnen neue Impulse, Strategien und konkrete Verhaltensmöglichkeiten im Umgang mit sich anbahnenden und akuten Gewaltsituationen. Theoretische Hintergründe und praktische Methodenanwendung werden reflektiert, gebündelt und anwendbar gemacht. Die berufsbegleitende Zusatzausbildung umfasst neun Blöcke mit insgesamt 140 Stunden, die über etwa ein Jahr absolviert werden können. Sie ist multimodal aufgebaut und kann somit individuell an den jeweiligen Arbeitsbereich angepasst werden.

 

Nach der Zusatzausbildung erhalten Sie ein Zertifikat als Kursleitungsqualifikation für das Anti-Gewalt-Training nach dem Magdeburger Modell und können damit als Absolvent*in eigenverantwortlich Anti-Gewalt-Trainings leiten und Kommunikations-, Körpersprache- sowie Deeskalationstrainings durchführen.

 

Mehr Informationen zu Inhalten, Terminen und Erfahrungen finden Sie hier: www.mapp-empowerment.de/in-derberufspraxis/ausbildung-agt-trainerin/

Pflegekräfte im Arbeitsalltag

mit immer mehr Gewalt konfrontiert

Pflegekräfte werden immer mehr mit verbalen sowie körperlichen Angriffen ihrer Patient*innen konfrontiert. Erst vor wenigen Wochen bedrohte in den Pfeifferschen Stiftungen Magdeburg ein Patient eine Krankenschwester nach Medikamentenmissbrauch mit einem Messer. Die Themen Deeskalation und Gewaltprävention rücken damit immer weiter in den Fokus. Das Anti-Gewalt-Training (AGT) Magdeburg der MAPP-Empowerment gGmbH setzt genau dort an.

 

„Mit unseren Deeskalations- und Anti-Gewalt-Trainings können wir die Handlungskompetenzen der Pflegekräfte sowie das subjektive Sicherheitsgefühl dieser deutlich erhöhen“, so Tim Marx, Gründer des AGT Magdeburg. „Vorbereitet zu sein und effektive Deeskalationsmethoden zur Hand zu haben, gibt dem pflegerischen und medizinischen Fachpersonal das, was es braucht, um eine so wichtige und wertvolle Arbeit wie ihre, zufrieden und mit Hingabe ausführen zu können.“

 

U.a. zeigt eine gemeinsame Untersuchung der Berufsgenossenschaft Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege (BGW) mit dem Hamburger Uni-Klinikum: 79,5 Prozent von fast 2000 befragten Pflegekräften in Bayern, Berlin, Mecklenburg-Vorpommern und Nordrhein-Westfalen gaben an, Ziel von Übergriffen von Patient*innen geworden zu sein. 94 Prozent berichteten von verbalen Attacken, 70 Prozent von körperlicher Gewalterfahrung. Auch der Pflegereport der AOK zeichnet ein ähnliches Bild. Darin berichteten 71 Prozent der Mitarbeiter*innen stationärer Einrichtungen von verbaler, 63 Prozent von körperlicher Gewalt und 12 Prozent von sexueller Belästigung. Rund ein Drittel der Pflegekräfte fühlen sich laut BGW Studie durch Übergriffe stark belastet.

 

Die MAPP-Empowerment gGmbH begegnet dieser enormen Herausforderung mit Deeskalationstrainings für u.a. pädagogische, psychologische, pflegerische und medizinische Fachkräfte und der Ausbildung von Anti-Gewalt-Trainer*innen. Das AGT wird seit 20 Jahren überdurchschnittlich erfolgreich eingesetzt und kann von den ausgebildeten Anti-Gewalt-Trainer*innen sowohl bei Kindern und Jugendlichen als auch bei Erwachsenen und in ambulanten, stationären sowie präventiven Bereichen angewandt werden. Ziel dieser Trainings ist es, Handlungskompetenzen für Konflikt-, Gewalt- und Bedrohungssituationen zu erlangen. Dabei wird mit den Teilnehmenden praxisnah, konfrontativ und ressourcenorientiert gearbeitet.

 

Durch das modulare Konzept kann das Deeskalationstraining individuell an einzelne Zielgruppen und deren Bedürfnisse angepasst werden. Hauptinhalte sind das Aktivieren sozialer Kompetenzen, der Umgang mit Aggressions- und Gewaltpotential sowie das Trainieren von Frustrationstoleranz, Konfliktfähigkeit und Deeskalationsstratgien.

 

Diese Pressemitteilung finden Sie hier als PDF.

Kooperationsvereinbarung unterzeichnet

ELTERN-AG jetzt in allen 16 Bundesländern vertreten

Am Mittwoch, den 26. Juni 2019, hat Heike Jockisch, Sachbereichsleiterin SOS-Kinderdorf Kaiserslautern, die Kooperationsvereinbarung für die Durchführung des Programms ELTERN-AG unterschrieben. Damit ist das Präventionsprogramm für Familien in belastenden Lebenslagen nun in auch in Rheinland-Pfalz und damit in allen 16 Bundesländern vertreten.


„Mit dem SOS-Kinderdorf Kaiserslautern haben wir einen neuen, verlässlichen Partner an unserer Seite, der mit uns für bessere Zukunftschancen von Kindern kämpft“, so Sabine Ens von der MAPP-Empowerment gGmbH, Träger des Programms. „Wir freuen uns besonders darüber, dass wir ELTERN-AG jetzt in allen Bundesländern haben und damit noch mehr sozial benachteiligte Familien erreichen.“


Bei der Unterzeichnung der Kooperationsvereinbarung waren neben Heike Jockisch und Sabine Ens sowohl weitere Vetreter*innen der Einrichtung sowie die zukünftigen ELTERN-AG Trainer*innen anwesend. Gemeinsam sprachen sie über das Programm, das Kooperationsmodell und tauschten sich über Schulungsinhalte und die Arbeit mit der besonderen Zielgruppe aus.


ELTERN-AG ist ein niedrigschwelliges Präventionsprogramm für sozial benachteiligte Familien, in dessen Fokus Empowerment, Hilfe zur Selbsthilfe und Erfahrungsaustausch stehen. Die Mütter und Väter treffen Menschen in ähnlichen Lebenslagen und erarbeiten gemeinsam Lösungen für ihre individuellen Erziehungsherausforderungen. Während der 20 Treffen, die ein Kurs umfasst, entstehen strukturiert und themenfokussiert gestaltete Eltern-Communities. Die Wirkung des Programms ist wissenschaftlich nachgewiesen.


Bei der Umsetzung arbeitet die MAPP-Empowerment gGmbH mit Trägern der freien Wohlfahrtspflege, die Bildungsarbeit mit jungen Familien in besonders belastenden Lebenslagen leisten und zugleich ihre Mitarbeiter*innen weiterbilden möchten, zusammen. Das Unternehmen bildet in einer berufsbegleitenden Zusatzausbildung pädagogische Fachkräfte zu ELTERN-AG Trainer*innen aus, die anschließend das Programm umsetzen können. Die beiden pädagogischen Fachkräfte des SOS-Kinderdorfs Kaiserlautern beginnen ihre Ausbildung zu ELTERN-AG Trainer*innen im September.

 

Diese Pressemitteilung finden Sie hier als PDF.

Langjährige ELTERN-AG Kooperationen

in Niedersachsen

Die MAPP-Empowerment gGmbH, Träger des bundesweiten Präventionsprogramms ELTERN-AG, hat anlässlich der langjährigen erfolgreichen Kooperationspartnerschaft feierlich eine Urkunde an den Träger „Beratung für Familien, Erziehende und junge Menschen e.V.“ in Braunschweig überreicht. Der Verein ist seit 2011 ein zuverlässiger Kooperationspartner bei der Umsetzung von ELTERN-AGs.


„ELTERN-AG richtet sich an sozial benachteiligte Familien, die sich mit Herausforderungen wie Arbeitslosigkeit, niedrigem Schulabschluss oder Alleinerziehendenstatus konfrontiert sehen und von konventionellen Hilfsangeboten kaum erreicht werden“, so Sabine Ens, Kooperationsmanagement MAPP-Empowerment gGmbH. „Wir freuen uns sehr, dass in Niedersachsen insgesamt 30 ELTERN-AGs von neun Trägern realisiert wurden. Damit haben wir gemeinsam mit unseren Kooperationspartnern im Land bisher 270 Eltern mit knapp 600 Kindern erreicht. Wir danken diesen zuverlässigen Trägern für ihr Vertrauen und ihr Engagement und freuen uns auf die weitere erfolgreiche Zusammenarbeit.“


Kooperationspartner in Niedersachsen sind neben dem Beratung für Familien, Erziehende und junge Menschen e.V. das SOS-Kinderdorf Wilhelmshaven-Friesland, der Caritasverband Lüneburg, die Evangelische Familienbildungsstätte im Haus der Kirche in Wolfsburg, die Lebenshilfe Braunschweig gGmbH, die FRÖBEL-Gruppe in Braunschweig, das SOS-Mütterzentrum Salzgitter, die Diakonie im Braunschweiger Land gGmbH Kreisstelle Salzgitter sowie der Jugendhilfe Kontakt e.V. Melle.


Durch die Kooperation mit Trägern, die in der Kinder- und Jugendhilfe aktiv sind, kann die MAPP-Empowerment gGmbH sozialpädagogische Fachkräfte zu ELTERN-AG Trainer*innen weiterbilden. Diese Trainer*innen moderieren vor Ort die Elterngruppentreffen, bei denen sich alles um Familie und Kindererziehung dreht. Im Mittelpunkt steht dabei der direkte Austausch mit anderen Müttern und Vätern sowie die Möglichkeit, Erfahrungen einzubringen und sie gemeinsam in der Gruppe zu diskutieren. Prägnant für das Programm ist der niedrigschwellige und aufsuchende Charakter, die aktivierende, wertschätzende Arbeitsweise und der Empowermentansatz.

Den Erfolgsbericht Niedersachsen finden Sie nachfolgend.

 

Diese Pressemitteilung finden Sie hier als PDF.

 

Auszeichnung "Kriminalkater-Award"

für Anti-Gewalt-Training Magdeburg

Das Anti-Gewalt-Training Magdeburg erhält am Montag, den 26. November 2018, 14.00 Uhr den Kriminalkater-Award 2018. In einer feierlichen Preisverleihung nimmt Tim Marx, Gründer des Programms, den Award im Stadthaus Halle entgegen. Geehrt werden damit jährlich besondere Verdienste um die Kriminalitätsbekämpfung in Sachsen-Anhalt.


Die Preisverleihung wird durch Peter Meißner, den Landesvorsitzenden des Bundes Deutscher Kriminalbeamter Sachsen-Anhalt eröffnet. Nach den Grußworten des Oberbürgermeisters der Stadt Halle sowie eines Vertreters des Ministeriums für Inneres und Sport wird der Award überreicht. Die Laudatio hält Norbert Beck, Facharzt für Rechtsmedizin der Medizinischen Fakultät Universitätsklinikum Magdeburg und Geschäftsführer der Ethikkommission. Nach einem anschließenden Fachvortrag werden eine Podiumsdiskussion sowie ein Pressegespräch die feierliche Preisverleihung abrunden.


Das Anti-Gewalt-Training (AGT) Magdeburg wurde vor 20 Jahren von Tim Marx konzipiert. Die Erfolge sowie die hohe Effizienz des Programms sprechen für sich. Seit 2007 wird zusätzlich die Ausbildung zum*zur Anti-Gewalt-Trainer*in, die in Zusammenarbeit mit der Magdeburger Akademie für Praxisorientierte Psychologie e.V. entwickelt wurde und seit diesem Jahr unter der Trägerschaft der MAPP-Empowerment gGmbH steht, angeboten.


Die berufsbegleitende Zusatzausbildung zum*zur Anti-Gewalt-Trainer*in richtet sich u.a. an Sozialarbeiter*innen, Psycholog*innen, Erzieher*innen, Beamt*innen im Vollzugsdienst, weitere Fachkräfte aus der Kinder- und Jugendhilfe sowie an alle Interessierten, die mit herausfordernden und gewaltbereiten Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen arbeiten. Das Konzept ist multimodal aufgebaut und somit individuell einsetzbar. Zu den Modulen zählen sowohl Kommunikations- und Körpersprachentraining als auch Deeskalationstraining. Die Ausbildungsziele sind so gestaltet, dass sie aufeinander aufbauen und die Inhalte für den jeweiligen Arbeitsalltag modifizierbar sind. Anhand praktischer Übungen, Videoaufzeichnungen verschiedener Trainings und Techniken, begleitet von psychologischen Ansätzen und konfrontativen Gesprächsführungsmethoden, vermittelt das AGT Magdeburg neue Impulse, Strategien und konkrete Verhaltensmöglichkeiten im Umgang mit sich anbahnenden und akuten Gewaltsituationen.

 

Die Pressemitteilung finden Sie hier als PDF.

Beratungsstipendium von startsocial

für unser ELTERN-AG Pat*innenprogramm

Die MAPP-Empowerment gGmbH hat mit ihrem ELTERN-AG Pat*innenprogramm ein Beratungsstipendium von startsocial gewonnen. Mit der Förderung erhält das Unternehmen sowohl ein viermonatiges Coaching mit erfahrenen Fach- und Führungskräften als auch vielfältige Netzwerk- und Weiterbildungsmöglichkeiten. Der Wettbewerb steht unter der Schirmherrschaft von Bundeskanzlerin Angela Merkel und möchte bundesweit ehrenamtliches Engagement stärken.


Startsocial unterstützt in diesem Jahr zum 15. Mal 100 Organisationen, Projekte und Ideenträger aus ganz Deutschland. Die geförderten Initiativen wurden von einer unabhängigen Jury aus 230 Bewerber*innen ausgewählt und kommen aus allen 16 Bundesländern. Die Initiativen setzen sich mit unterschiedlichen gesellschaftlichen Themen auseinander. So unterstützen sie beispielsweise gesundheitlich beeinträchtigte Menschen, sind in den Bereichen Bildung, Inklusion sowie Integration aktiv und setzen sich für mehr soziale Gerechtigkeit ein.


Auch die MAPP-Empowerment gGmbH widmet sich unter anderem mit ihrem ELTERN-AG Pat*innenprogramm dem Kampf gegen soziale Ungerechtigkeit. In Deutschland entscheidet Herkunft über Zukunft und Bildungsbiografien stehen oft schon im Kreißsaal fest. Diesen Teufelskreis so fruüh wie möglich zu durchbrechen und Chancengleichheit zu schaffen – das ist das Ziel des Unternehmens. Mit dem gewonnenen Beratungsstipendium kann das ELTERN-AG Pat*innenprogramm nun mit Hilfe von erfahrenen und engagierten Coaches aus der Wirtschaft, dem Non-Profit-Bereich und dem öffentlichen Sektor weiterentwickelt werden. Die Beratungsphase wird von Anfang November 2018 bis Ende Februar 2019 realisiert. 25 der 100 Initiativen werden im Sommer 2019 zudem auf einer feierlichen Preisverleihung ausgezeichnet.


Das ELTERN-AG Pat*innenprogramm knüpft direkt an die 20 wöchentlichen Treffen der ELTERN-AGs an. ELTERN-AG ist ein bundesweites, niedrigschwelliges Präventionsprogramm für Familien in besonders belastenden Lebenslagen, in dessen Fokus Empowerment, Hilfe zur Selbsthilfe und Erfahrungsaustausch stehen. Die Mütter und Väter treffen Menschen in ähnlichen Lebenslagen und erarbeiten gemeinsam Lösungen für ihre individuellen Erziehungsherausforderungen. Bis zu drei Teilnehmende einer ELTERN-AG werden zu Pat*innen ausgebildet und können somit die Gruppentreffen weiterhin selbstorganisiert durchführen. Dadurch entstehen strukturiert und themenfokussiert gestaltete Eltern-Communities, sodass mehr Familien, die von Ausgrenzung bedroht sind, dauerhaft und wirksam erreicht werden.

 

Die Pressemitteilung finden Sie hier als PDF.

MAPP-Empowerment und MAPP-Institut

bei der ConSozial

Am 7. und 8. November 2018 präsentieren sich die MAPP-Empowerment gGmbH und das MAPP-Institut gemeinsam auf der ConSozial in Nürnberg. Die Messe ist der größte Branchentreff der Sozialwirtschaft, bei der beide Organisationen über ihre Angebote an Stand 323, Halle 4A in informieren und einen Fachvortrag zum Thema erfolgreiche Elternzusammenarbeit halten.


Die MAPP-Empowerment gGmbH hat es sich zur Aufgabe gemacht, den Herausforderungen im psychosozialen Bereich mit Empowerment, positiver Psychologie und praxiserprobten und interdisziplinären Methoden wirksam und nachhaltig zu begegnen und ist seit zwölf Jahren Anbieter von Fort- und Weiterbildungen für pädagogische und psychologische Fachkräfte mit besonderem Fokus auf erfolgreiche Elternzusammenarbeit.


Das MAPP-Institut ist eine staatlich anerkannte Ausbildungsstätte für Psychotherapie und bildet Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeut*innen, Psychologische Psychotherapeut*innen sowie Ärztliche Psychotherapeut*innen aus. Sie können die Approbation in den anerkannten Verfahren Verhaltenstherapie und Tiefenpsychologie/Psychoanalyse erlangen.


Die Tätigkeitsfelder des MAPP-Institutes und der MAPP-Empowerment gGmbH sowie ihre Angebote sind umfang- und facettenreich. So können sich die Besucher*innen des Messestandens unter anderem zum Präventionsprogramm ELTERN-AG und dazugehörige Fördermöglichkeiten, das Anti-Gewalt-Training Magdeburg, die Ausbildung zum*zur approbierten Psychotherapeut*in sowie das FamilyBoost! Qualifizierungsprogramm für angehende Erzieher*innen erkundigen.


Außerdem haben Messegäste die Möglichkeit, am 8. November, von 10.30 bis 11.30 Uhr den Vortrag „Eltern im Fokus – zusammen stark für Familien“ zu besuchen. Diplom-Psychologin Eileen Buß von der MAPP-Empowerment gGmbH sowie Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeut Dr. phil. Wolfgang Pilz vom MAPP-Institut stellen in diesem Rahmen vor, wie sie Eltern interdisziplinär fit machen und die Lebens- und Zukunftschancen von Kindern verbessern.

 

Die Pressemitteilung finden Sie hier als PDF.