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Jetzt die letzten Restplätze sichern!

für Ihre Ausbildung zum*zur Anti-Gewalt-Trainer*in

Am 25. Oktober 2019 beginnt unsere nächste Ausbildungsrunde zu Anti-Gewalt-Trainer*innen. Sichern Sie sich jetzt die letzten Restplätze! Melden Sie sich an!

 

Unsere Ausbildung zum*zur Anti-Gewalt-Trainer*in vermittelt Ihnen neue Impulse, Strategien und konkrete Verhaltensmöglichkeiten im Umgang mit sich anbahnenden und akuten Gewaltsituationen. Theoretische Hintergründe und praktische Methodenanwendung werden reflektiert, gebündelt und anwendbar gemacht. Die berufsbegleitende Zusatzausbildung umfasst neun Blöcke mit insgesamt 140 Stunden, die über etwa ein Jahr absolviert werden können. Sie ist multimodal aufgebaut und kann somit individuell an den jeweiligen Arbeitsbereich angepasst werden.

 

Nach der Zusatzausbildung erhalten Sie ein Zertifikat als Kursleitungsqualifikation für das Anti-Gewalt-Training nach dem Magdeburger Modell und können damit als Absolvent*in eigenverantwortlich Anti-Gewalt-Trainings leiten und Kommunikations-, Körpersprache- sowie Deeskalationstrainings durchführen.

 

Mehr Informationen zu Inhalten, Terminen und Erfahrungen finden Sie hier: www.mapp-empowerment.de/in-derberufspraxis/ausbildung-agt-trainerin/

Pflegekräfte im Arbeitsalltag

mit immer mehr Gewalt konfrontiert

Pflegekräfte werden immer mehr mit verbalen sowie körperlichen Angriffen ihrer Patient*innen konfrontiert. Erst vor wenigen Wochen bedrohte in den Pfeifferschen Stiftungen Magdeburg ein Patient eine Krankenschwester nach Medikamentenmissbrauch mit einem Messer. Die Themen Deeskalation und Gewaltprävention rücken damit immer weiter in den Fokus. Das Anti-Gewalt-Training (AGT) Magdeburg der MAPP-Empowerment gGmbH setzt genau dort an.

 

„Mit unseren Deeskalations- und Anti-Gewalt-Trainings können wir die Handlungskompetenzen der Pflegekräfte sowie das subjektive Sicherheitsgefühl dieser deutlich erhöhen“, so Tim Marx, Gründer des AGT Magdeburg. „Vorbereitet zu sein und effektive Deeskalationsmethoden zur Hand zu haben, gibt dem pflegerischen und medizinischen Fachpersonal das, was es braucht, um eine so wichtige und wertvolle Arbeit wie ihre, zufrieden und mit Hingabe ausführen zu können.“

 

U.a. zeigt eine gemeinsame Untersuchung der Berufsgenossenschaft Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege (BGW) mit dem Hamburger Uni-Klinikum: 79,5 Prozent von fast 2000 befragten Pflegekräften in Bayern, Berlin, Mecklenburg-Vorpommern und Nordrhein-Westfalen gaben an, Ziel von Übergriffen von Patient*innen geworden zu sein. 94 Prozent berichteten von verbalen Attacken, 70 Prozent von körperlicher Gewalterfahrung. Auch der Pflegereport der AOK zeichnet ein ähnliches Bild. Darin berichteten 71 Prozent der Mitarbeiter*innen stationärer Einrichtungen von verbaler, 63 Prozent von körperlicher Gewalt und 12 Prozent von sexueller Belästigung. Rund ein Drittel der Pflegekräfte fühlen sich laut BGW Studie durch Übergriffe stark belastet.

 

Die MAPP-Empowerment gGmbH begegnet dieser enormen Herausforderung mit Deeskalationstrainings für u.a. pädagogische, psychologische, pflegerische und medizinische Fachkräfte und der Ausbildung von Anti-Gewalt-Trainer*innen. Das AGT wird seit 20 Jahren überdurchschnittlich erfolgreich eingesetzt und kann von den ausgebildeten Anti-Gewalt-Trainer*innen sowohl bei Kindern und Jugendlichen als auch bei Erwachsenen und in ambulanten, stationären sowie präventiven Bereichen angewandt werden. Ziel dieser Trainings ist es, Handlungskompetenzen für Konflikt-, Gewalt- und Bedrohungssituationen zu erlangen. Dabei wird mit den Teilnehmenden praxisnah, konfrontativ und ressourcenorientiert gearbeitet.

 

Durch das modulare Konzept kann das Deeskalationstraining individuell an einzelne Zielgruppen und deren Bedürfnisse angepasst werden. Hauptinhalte sind das Aktivieren sozialer Kompetenzen, der Umgang mit Aggressions- und Gewaltpotential sowie das Trainieren von Frustrationstoleranz, Konfliktfähigkeit und Deeskalationsstratgien.

 

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Kooperationsvereinbarung unterzeichnet

ELTERN-AG jetzt in allen 16 Bundesländern vertreten

Am Mittwoch, den 26. Juni 2019, hat Heike Jockisch, Sachbereichsleiterin SOS-Kinderdorf Kaiserslautern, die Kooperationsvereinbarung für die Durchführung des Programms ELTERN-AG unterschrieben. Damit ist das Präventionsprogramm für Familien in belastenden Lebenslagen nun in auch in Rheinland-Pfalz und damit in allen 16 Bundesländern vertreten.


„Mit dem SOS-Kinderdorf Kaiserslautern haben wir einen neuen, verlässlichen Partner an unserer Seite, der mit uns für bessere Zukunftschancen von Kindern kämpft“, so Sabine Ens von der MAPP-Empowerment gGmbH, Träger des Programms. „Wir freuen uns besonders darüber, dass wir ELTERN-AG jetzt in allen Bundesländern haben und damit noch mehr sozial benachteiligte Familien erreichen.“


Bei der Unterzeichnung der Kooperationsvereinbarung waren neben Heike Jockisch und Sabine Ens sowohl weitere Vetreter*innen der Einrichtung sowie die zukünftigen ELTERN-AG Trainer*innen anwesend. Gemeinsam sprachen sie über das Programm, das Kooperationsmodell und tauschten sich über Schulungsinhalte und die Arbeit mit der besonderen Zielgruppe aus.


ELTERN-AG ist ein niedrigschwelliges Präventionsprogramm für sozial benachteiligte Familien, in dessen Fokus Empowerment, Hilfe zur Selbsthilfe und Erfahrungsaustausch stehen. Die Mütter und Väter treffen Menschen in ähnlichen Lebenslagen und erarbeiten gemeinsam Lösungen für ihre individuellen Erziehungsherausforderungen. Während der 20 Treffen, die ein Kurs umfasst, entstehen strukturiert und themenfokussiert gestaltete Eltern-Communities. Die Wirkung des Programms ist wissenschaftlich nachgewiesen.


Bei der Umsetzung arbeitet die MAPP-Empowerment gGmbH mit Trägern der freien Wohlfahrtspflege, die Bildungsarbeit mit jungen Familien in besonders belastenden Lebenslagen leisten und zugleich ihre Mitarbeiter*innen weiterbilden möchten, zusammen. Das Unternehmen bildet in einer berufsbegleitenden Zusatzausbildung pädagogische Fachkräfte zu ELTERN-AG Trainer*innen aus, die anschließend das Programm umsetzen können. Die beiden pädagogischen Fachkräfte des SOS-Kinderdorfs Kaiserlautern beginnen ihre Ausbildung zu ELTERN-AG Trainer*innen im September.

 

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Langjährige ELTERN-AG Kooperationen

in Niedersachsen

Die MAPP-Empowerment gGmbH, Träger des bundesweiten Präventionsprogramms ELTERN-AG, hat anlässlich der langjährigen erfolgreichen Kooperationspartnerschaft feierlich eine Urkunde an den Träger „Beratung für Familien, Erziehende und junge Menschen e.V.“ in Braunschweig überreicht. Der Verein ist seit 2011 ein zuverlässiger Kooperationspartner bei der Umsetzung von ELTERN-AGs.


„ELTERN-AG richtet sich an sozial benachteiligte Familien, die sich mit Herausforderungen wie Arbeitslosigkeit, niedrigem Schulabschluss oder Alleinerziehendenstatus konfrontiert sehen und von konventionellen Hilfsangeboten kaum erreicht werden“, so Sabine Ens, Kooperationsmanagement MAPP-Empowerment gGmbH. „Wir freuen uns sehr, dass in Niedersachsen insgesamt 30 ELTERN-AGs von neun Trägern realisiert wurden. Damit haben wir gemeinsam mit unseren Kooperationspartnern im Land bisher 270 Eltern mit knapp 600 Kindern erreicht. Wir danken diesen zuverlässigen Trägern für ihr Vertrauen und ihr Engagement und freuen uns auf die weitere erfolgreiche Zusammenarbeit.“


Kooperationspartner in Niedersachsen sind neben dem Beratung fuür Familien, Erziehende und junge Menschen e.V. das SOS-Kinderdorf Wilhelmshaven-Friesland, der Caritasverband Lüneburg, die Evangelische Familienbildungsstätte im Haus der Kirche in Wolfsburg, die Lebenshilfe Braunschweig gGmbH, die FRÖBEL-Gruppe in Braunschweig, das SOS-Mütterzentrum Salzgitter, die Diakonie im Braunschweiger Land gGmbH Kreisstelle Salzgitter sowie der Jugendhilfe Kontakt e.V. Melle.


Durch die Kooperation mit Trägern, die in der Kinder- und Jugendhilfe aktiv sind, kann die MAPP-Empowerment gGmbH sozialpädagogische Fachkräfte zu ELTERN-AG Trainer*innen weiterbilden. Diese Trainer*innen moderieren vor Ort die Elterngruppentreffen, bei denen sich alles um Familie und Kindererziehung dreht. Im Mittelpunkt steht dabei der direkte Austausch mit anderen Müttern und Vätern sowie die Möglichkeit, Erfahrungen einzubringen und sie gemeinsam in der Gruppe zu diskutieren. Prägnant für das Programm ist der niedrigschwellige und aufsuchende Charakter, die aktivierende, wertschätzende Arbeitsweise und der Empowermentansatz.

Den Erfolgsbericht Niedersachsen finden Sie nachfolgend.

 

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