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„Eltern haben Blumen verdient!“

von Elternwerbung und Wertschätzung

Morgens halb zehn in Deutschland: Ich stehe bei etwa 4 Grad an einer Bushaltestelle. Auch wenn das Wetter an diesem trüben Januartag nicht zu einem Spaziergang einlädt, hält es eine Handvoll Magdeburger*innen nicht davon ab, den Weg nach Draußen zu finden. Auch ich gehöre dazu. Obwohl ich eine Frostbeule bin, spüre ich die Kälte in diesem Augenblick nicht. Ganz im Gegenteil! Heute ist mir trotz der eisigen Temperaturen sogar warm, denn ich bin aufgeregt. Nein, ich möchte keinen ausschreitenden Streit schlichten und ich muss auch keine öffentliche Rede vor tausenden Zuschauer*innen halten. Ich möchte nur eine einzelne Person ansprechen, genauer gesagt eine Mama. Sie ist gerade mit ihren drei kleinen Kindern unterwegs.

 

 

Ich bin auf der Suche nach Müttern und Vätern, die Lust haben, an meiner ELTERN-AG teilzunehmen – Elternansprache nennen wir Trainer*innen das. Trainer*innen sind pädagogische Fachkräfte, die die ELTERN-AG Treffen moderieren. In jeder ELTERN-AG können bis zu zwölf Mütter*Väter mitmachen. Sie erst einmal für die Teilnahme zu gewinnen, ist häufig die größte Herausforderung einer jeden ELTERN-AG. Denn wenn sie erst einmal da waren, kommen sie immer wieder – dem Zauber der Treffen erliegt jede*r. ;)

 

Und so sind die Trainer*innen etwa zwei Monate vor Beginn einer ELTERN-AG in dem Stadtgebiet unterwegs, in dem die Treffen stattfinden werden. Sie sprechen Eltern in KiTas, auf Spielplätzen oder wie ich heute, an Haltestellen an – eben da, wo man Mütter*Väter für gewöhnlich antreffen kann.

 

Was wir ihnen in den Gruppentreffen zeigen möchten, machen wir bereits bei der Elternwerbung deutlich: Sie leisten jeden Tag Unglaubliches und das hat Anerkennung verdient! Daher bekommen die Mütter und Väter kleine Aufmerksamkeiten, die Freude bereiten, wie z.B. Blumen mit einem „Eltern haben Blumen verdient“–Schildchen, ein Traubenzuckerbonbon mit einem Zettel „Fit mit der ELTERN-AG“ oder auch Luftballons für die Kleinen. Wertschätzung heißt das Zauberwort – dass sie eine Frage der inneren Haltung ist und in jeder ELTERN-AG auch gelebt wird, ist für uns Trainer*innen ganz selbstverständlich.

 

Warum es mir trotzdem so schwer fällt, mich zu überwinden, diese Mutter anzusprechen? Ich weiß selbst, wie stressig es sein kann, wenn man mit Kindern allein unterwegs ist und dann kommt da auch noch jemand und möchte einen in Beschlag nehmen – wer hat darauf schon Lust?  

 

 

Aber dann besinne ich mich und mir wird klar: ELTERN-AG ist ein Kurs, der den Teilnehmenden wirklich etwas bringt. Potentielle Interessierte verlieren nicht ihre Zeit, sondern erhalten sogar etwas! So viele Freundschaften sind in den vorangegangenen ELTERN-AGs entstanden. Gruppen von ehemals Fremden, die sich nun aufeinander verlassen können und sich gegenseitig unterstützen. So viele Tipps wurden ausgetauscht, neue Ideen gesammelt und ausprobiert, die auch wirklich halfen. So viele Eltern, die uns schreiben, dass sie seit Ewigkeiten nichts mehr hatten, auf das sie sich so sehr gefreut haben wie auf die wöchentlichen Gruppentreffen. So viele Eltern, die uns mit strahlenden Gesichtern bei jedem Treffen begrüßt haben, mit denen wir herzhaft lachen und weinen konnten, von denen wir uns beim Abschlussfest mit ihren Kindern unter Tränen verabschiedeten und von denen wir trotzdem regelmäßig lesen, dass es ihnen gut geht und ELTERN-AG das Leben ihrer Familien bereichert hat.

 

Mit diesen Gedanken im Kopf fange ich an zu lächeln und weiß: ELTERN-AG ist ein großartiges Angebot, von dem die Mutter nur auf diese Weise erfahren kann. Jetzt fällt es mir nicht mehr schwer. Mit großen Schritten gehe ich auf sie zu, frage, ob sie einen kurzen Moment für mich Zeit hat und überreiche ihr die Blume mit dem Schildchen. Sie blickt mich verwundert, aber neugierig an. Ich stelle mich vor, erzähle ihr von ELTERN-AG und den Treffen. Sie hat davon noch nie zuvor gehört. Gespannt gibt sie mir ihre Kontaktdaten, damit ich sie erreichen und auf dem Laufenden halten kann und wir verabreden uns für den Tag des ersten Treffens. Ich bin mir sicher, dass sie kommen wird. Sie hatte dieses Strahlen im Gesicht. Jenes, das all unsere Eltern bei den ELTERN-AGs in ihren Augen haben.

Von Abenteuern und kleinen Erkunder*innen

Kinderbetreuung in einer ELTERN-AG

Bereits beim vierten Treffen unserer ELTERN-AG erkannten mich die kleinsten Teilnehmer*innen wieder. Während sie in ihren Kinderwagen reingeschoben wurden, konnte ich zwischen Mütze und Schal – es war zu dieser Zeit sehr kalt – die Kindergesichter grinsen sehen. Durch das Lächeln der Kleinen fühlte ich mich bestätigt in meiner Aufgabe.

 

Mein Name ist Elena und ich bin 19 Jahre alt. Während meines Freiwilligen Sozialen Jahres im Bereich Kultur bin ich bei dem Programm ELTERN-AG für die Kinderbetreuung verantwortlich.

 

Da ich selber mit zwei kleinen Schwestern aufgewachsen bin, wurde ich oft in die Erziehung der beiden mit eingebunden und konnte sie beim Heranwachsen beobachten. Das hilft mir nun, um mich geduldig und verständnisvoll mit den Kindern unserer Eltern zu beschäftigen. Manche Kinder sind kleine Erkunder*innen, mit denen ich oft durch die Räumlichkeiten jage, um in jede Schublade zu schauen. Zusammen mit einigen kleinen Bücherwürmern entdecken wir verschiedene bunte Kinderbuchwelten, und blättern auch gern in dicken Wälzern herum.

 

Rutschen, klettern und tanzen kann ich, soweit möglich, mit den etwas Größeren. Wir haben auch schon mit einem Softball Fußball gespielt oder waren Ritter*innen auf einer Burg. Beim Spielen setze ich den Kids wenig Grenzen in ihrer Kreativität und lasse mich gern auf ihre Spielweise ein. Damit macht die Betreuung mir und den Kindern großen Spaß.

 

Zu Beginn fällt es den meisten Eltern schwer, sich von ihrem Kind zu lösen und genauso auch andersherum. Deshalb ist die räumliche Trennung zwischen Elterngruppe und Kinderbetreuung eine tolle Übung für unsere Eltern und ihre Kleinen. Die Kinder lernen, auch ohne Mama oder Papa Spiel und Spaß zu erleben. Dies ist gleichzeitig eine Vorbereitung auf die Zeit in der Kita und auch für zukünftige Betreuer*innen ein Gewinn. Manchmal klappt das nicht sofort, aber das bekommen wir schon hin.

 

 

 

Da habe ich schon die ein oder andere Überraschung erlebt, wenn es hieß, dass die Kleinen nicht so gut loslassen können. Wann sie soweit sind, ohne Eltern spielen zu gehen, entscheiden die Kindern ganz allein. Und diejenigen, die lieber auf Mamas oder Papas Schoß sitzen wollen, bleiben bei ihren Eltern. Für die anderen bin ich die Ansprechpartnerin, wenn es um Unterhaltung geht. Zwischendurch füttere ich gern die, die es noch nicht können und helfen denen beim Essen, die es schon allein versuchen möchten. So verfliegen zwei Stunden wie im Flug. Das letzte Fußballtor wurde geschossen, die Ritter*innen haben den Drachen verjagt, und die letzte Seite im kunterbunten Kinderbuch wurde begutachtet. Zusammen haben wir viel erlebt.

 

Am Ende des ELTERN-AG-Treffens haben sich Mama und Papa über Erziehungsthemen ausgetauscht und neue Sachen erfahren. Die kleinsten Teilnehmer*innen und natürlich auch ich als Kinderbetreuung haben etwas aus diesem Tag mitnehmen dürfen.  Alle gehen zufrieden in ihren Alltag zurück und probieren viele Tipps aus, die sie heute mitgenommen haben. Und ich freue mich jedes Mal auf das nächste Treffen, auf die kleinen Gesichter und auf ihr Lächeln.

 

 

Wie ich ELTERN-AG Patin wurde ...

eine Teilnehmerin berichtet

Letztes Jahr im Sommer 2018 war auf unserem Leuchtturm Spielplatz ein Spielplatzfest, die Sonne lachte. Ich machte mich auf den Weg mit meinen liebevollen Kindern (Sohn 10 Jahre, Tochter 6 Monate). Es war toll. Es gab Kaffee, Kuchen, Eis ... viele schöne Möglichkeiten für die Kinder. Eine große Überraschung an dem Tag war, dass uns die liebevolle Patentante meiner Kinder besucht hat, sie ist mein Lieblingsmensch und wir genießen immer unsere gemeinsame Zeit zusammen.

 

Wir saßen gemütlich zusammen, als wir Kaffee geschlürft haben und da sind zwei hübsche junge Damen auf die Muttis mit Kindern zugegangen. Auch wir wurden angesprochen. Die beiden Mädels stellten sich kurz vor und machten Werbung für eine sogenannte ELTERN AG, wo sich Eltern mit Kindern, Babys treffen. Das klang spannend, dachte ich mir, klar warum nicht ... ich bin ja eh zu Hause und genieße meine Elternzeit.

 

Die Treffen haben immer dienstags 10.00 Uhr in der tollen Oase stattgefunden. Ich war gespannt, was mich erwartet, mit etwas Aufregung und Freude bin ich mit meiner damals 6 Monate alten Tochter hinspaziert. Liebevoll, herzlich wurden wir von Annelie und Nicole empfangen. Es waren auch andere Muttis, Papis mit ihren Babys, Kindern da. Verschiedene große und kleine Charaktere trafen aufeinander und tauschten sich über verschiedene Themen, Sorgen, Probleme, Erfahrungen aus. Mit dabei waren auch zwei liebevolle Mädels, die unsere Kinder betreut haben, die beiden Nannys haben echt immer ein guten Job gemacht. Mit dabei war auch immer unsere Freundin, die Tasse Kaffee. Sie erleichterte uns immer gemeinsam über viele schöne interessante Themen zu plaudern. Es war ein richtiges schönes Ritual dienstags 10.00 Uhr in der Oase ELTERN-AG, mit voller Freude und Elan.

 

Wir haben auch schöne Highlights gehabt: Bergfest, gemeinsam Frühstücken, gemeinsam Kochen das war immer total lecker und wir haben alle viel Spaß beim Kochen gehabt. Lecker Kartoffelbrei, Fischstäbchen, Mischgemüse. Unsere Weihnachtsfeier mit Schrottwichteln, das war auch total lustig, gemütlich und schön. Für das leibliche Wohl war immer gesorgt, jede Mutti brachte mal einen Kuchen oder Gebäck mit. Das war immer toll. Annelie und Nicole haben immer total tolle Vorbereitungen getroffen, um auch mit etwas Aufregung vielleicht, einen tollen strukturierten Ablauf durchführen zu können. Wahnsinn, sie mussten immer alles mit in die Oase schleppen, Flipchart Flipchartpapier, Koffer mit Utensilien, Stifte, Schere, Kleber, Papier ... aber unser Raum war immer toll elternhaft, kinderhaft gestaltet.

 

Alle Themen die wir gemeinsam besprochen haben, wurden auf Flipchartpapier mitgeschrieben. Auch wir Muttis haben uns getraut einige Themen auszuarbeiten und beim nächsten Treffen einen Vortrag zu halten. Am schönsten war das Basteln unserer Collage, jeder konnte kreativ und bunt sich und seine Familie darstellen. Die Collage haben wir heimlich aufgepimpt und zum Abschluss den Trainerinnen der ELTERN-AG überreicht, sie haben sich sehr gefreut. Es waren schöne Treffen und die Zeit ging viel zu schnell vorbei. Nach der ELTERN-AG fand noch die Pat*innen Schulung statt. Da haben sich 3 Muttis mit Tina getroffen, ganz gemütlich bei einer Mama zu Hause. Die Schulung war toll, das hat Tina richtig klasse gemacht. Wir haben einen tollen Rucksack mit vielen tollen Utensilien bekommen, so das wir immer für unsere Treffen danach super gut ausgestattet sind. Der Rucksack war eine große Freude. Einige Eltern, Kinder haben noch heute Kontakt und tauschen sich weiterhin aus. Die Kinder spielen zusammen und jeden letzten Mittwoch im Monat treffen wir uns weiterhin am Nachmittag in der Oase im Spielraum und bringen stolz unseren ELTERN-AG Rucksack mit.

 

Liebe Trainerinnen, vielen herzlichen Dank für die schöne Zeit mit euch!!!! Liebe Grüße euer Muttschekieppchen

Was es bedeutet, eine Pink Pocahontas zu sein

und für faire Zukunftschancen für alle Kinder zu kämpfen

Als Pink Pocahontas bin ich in diesem Jahr das erste Mal auf dem Weg zum Salbker See II zu einem Training für den vierten Benefiz-Drachenboot-Cup. Der warme Sommerwind weht mir um die Nase und kleine Fliegen ins Gesicht. Sie fliegen so wild umher wie meine Gedanken und Fragen. Wie wird das Training? Wie sind die anderen Charity-Paddler*innen und was genau macht eigentlich eine Pink Pocahontas aus?

Angekommen stelle ich mein Fahrrad ab und mein Blick wird abgelenkt von einer Trauerweide. Unweigerlich muss ich als neue Pink Pocahontas an Großmutter Weide denken aus dem Film, in dem es um unsere Namensgeberin geht. Sie gab Pocahontas einen wichtigen Rat, indem sie sang: „Lausche mit dem Herz. Dann wirst du verstehen.“ Noch heute ist es eines meiner Lieblingszitate und dass das Benefiz-Drachenboot-Rennen eine Herzensangelegenheit für uns, die Pink Pocahontas ist, ist klar.

 

Zwei Kinder, die um die Wette laufen, rennen an mir vorbei und reißen mich aus meinen Gedanken. Es sind zwei Kinder der Paddler*innen, die heute zum Training mitgekommen sind, um ihre Eltern und Großeltern anzufeuern. Es sind zwei – ohne Frage – süße Kinder und ihnen scheint es an nichts zu fehlen. Doch das ist leider nicht die Regel, denn 20 Prozent der Kinder in Deutschland leben in Armut. Jedes fünfte Kind kann nicht so unbeschwert durchs Leben gehen, wie diese beiden.

 

Von einem lauten „Achtung! Boot rollt.“ werde ich wachgerüttelt. Die beiden Drachenboote für das heutige Training werden an mir vorbei gerollt und zu Wasser gelassen. Klar ist mir jetzt noch mehr, wofür dieses pinke Shirt steht, das ich tragen darf. Die zwei Teams, die heute zum Training gekommen sind, lassen sich von unserer Power anstecken. Jede*r schnappt sich ein Paddel und los geht’s. Jetzt zählen Engagement, Teamgeist und Durchhalten. Eine Stunde wird trainiert.

 

Manchmal kommt es mir so vor, als ob dies zwei ganz unterschiedliche Welten sind. Jeder fühlt sich in seiner am wohlsten und über den Horizont zu schauen, fällt vielen Menschen schwer. Pocahontas ist für mich nicht nur eine starke Frau, sondern jemand, der zwei Welten vereint. Sie ist jemand, der Augen öffnet. Sie ist eine Kämpferin, eine Kämpferin gegen Ungerechtigkeit. So sind wir, die Pink Pocahontas, starke Kämpferinnen gegen die Ungerechtigkeit der Kinderarmut. Wir setzen uns für gleiche Chancen auf Bildung und Gesundheit für alle Kinder ein. Wir wollen Augen öffnen, Horizonte erweitern, Menschen für das Thema Kinderarmut sensibilisieren. Wir wollen bewegen und wir wollen verändern. Hinter den pinken Shirts, dem tollen Logo und dem Namen steckt mehr als die gute Laune, die man auf den ersten Blick sieht. Dahinter steckt Kraft und ein starker Wille.

 

Als die Paddler*innen einsteigen, strahlen alle noch übers ganze Gesicht. Schließlich werden sie ordentlich angefeuert. Dann geht es los. Zuerst wird rückwärts gepaddelt vom Steg weg. Ein Trainer steht hinten im Boot, treibt die Paddler*innen an und gibt viele Tipps. Ich schaue mir das ganze heute lieber noch aus der Ferne an und paddle nicht mit. Die Boote bewegen sich erst einmal aus unserem Blickfeld, doch jedes Mal, wenn sie an den Zuschauerbänken vorbeipaddeln, feuern wir mit den kleinen Fans ordentlich an.

 

Und so vergeht eine Stunde wie im Flug. Schon kehren sie zurück – jetzt mit erschöpften, aber glücklichen Gesichtern. Einige fassen sich an ihren Arm, der das Paddel hielt, und scherzen, dass sie befürchten, dass der Muskelkater bis zum 28. Juli anhalten könnte. Als alle aus dem Drachenboot gestiegen sind, sehe ich ein wenig Stolz in ihren Gesichtern. Sie werden von uns empfangen in unseren pinken Shirts. Mit diesen erinnern wir daran, dass wir gemeinsam für Kinder kämpfen, die in Armut leben müssen und dagegen, dass die Herkunft in Deutschland über den Lebensweg entscheidet.

 

Ein Wassertropfen fällt auf meine Schulter und es tröpfelt kurz. In diesem warmen Sommer stehen heute graue Wolken am Himmel. Das Training hat gezeigt: Um ans Ziel zu kommen, brauchen wir Engagement, Begeisterung und Teamgeist. Gemeinsam können wir viel erreichen. Gemeinsam können wir verändern. Ein starker Wind kommt auf und vertreibt die Regenwolken und wieder muss ich an Großmutter Weide denken und kann hören, wie sie singt: „Lausche mit dem Herz. Dann wirst du verstehen.“

Tag der Toleranz

was ich mir wünsche

Bei dem einen oder anderen Blog werdet ihr vielleicht schon gemerkt haben: Ich bin ein Disneyfan. Belle, Pocahontas, Aladdin – das waren die Vorbilder meiner Kindheit. Und auch wenn diese Filme zugegebenermaßen zum Teil ein wenig unrealistische Vorstellungen vermitteln J, ist es doch eines, das mir ganz besonders in Erinnerung geblieben ist: Jeder dieser Filme hat eine wichtige Botschaft. Es geht um Selbstverwirklichung, Träume, Freundschaft, Liebe, Zusammenhalt und darum, dass jede*r anders ist. Jede*r ist einzigartig! Mein*e Disneyheld*innen haben also bei mir offenbar einen der Grundsteine für den Menschen gelegt, der ich heute bin.

 

Vor allem als Kinder sind wir formbar. Wir glauben das, was andere Menschen uns sagen. Umso dankbarer bin ich für etwas, auf dem mein Opa immer beharrte: „Hör niemals auf, Fragen zu stellen. Hör niemals auf, zu schauen, was sich hinter Dingen, Worten und Verhalten verbirgt und sei nachsichtig.“ Er lehrte mich, meine Schwächen anzunehmen, meine Stärken zu erkennen, zu sein, wie ich bin und dies auch bei anderen zu akzeptieren und zu respektieren.  

 

Ob bei Belle und ihrem Biest, Pocahontas und John Smith oder Aladdin und Jasmin, alle diese Figuren mussten die Erfahrung machen, dass es Menschen gibt, die nicht tolerant und respektvoll sind. Mit den Jahren musste auch ich diese Erfahrungen machen. Ob Intoleranz meinen Ansichten gegenüber oder gegenüber anderen Menschen. Ob gegenüber älteren Menschen, Kindern, Menschen, die anders aussehen, aus einer anderen Kultur stammen, einer anderen Religion angehören, Menschen, die nach Deutschland kommen, weil sie Angst um ihr Leben und das ihrer Familie haben – die Liste der Menschen, denen immer wieder intolerantes Verhalten entgegengebracht wird, ist endlos.

 

Auch die Kinder und Eltern, mit denen wir in der ELTERN-AG zusammenarbeiten, erfahren oft sehr viel Intoleranz und wenig Verständnis. Häufig werden sie ausgegrenzt, haben weniger Zugang zu Bildung und gesellschaftlichen Aktivitäten. Sie haben – entgegen dem, was ich als Kind dachte – weniger die Möglichkeit, zu werden, was sie wollen und ihre Träume zu verwirklichen. Es gibt nur wenige Menschen, die ihnen ihre Stärken zeigen und sie verlieren sich in dem, was sie in ihren Augen und auch in den Augen anderer falsch machen. Oftmals zeigt ihnen niemand, wie wichtig es ist, an sich zu glauben. Deswegen brauchen sie, so wie es jeder Mensch ab und zu braucht, etwas Unterstützung. Sie brauchen Bestärkung, Motivation, jemanden, der an sie glaubt und auch den Glauben an sich selbst. Das machen zum Beispiel meine Kolleg*innen und ich mit der ELTERN-AG. Wir empowern Mütter und Väter und zeigen ihnen, wie toll sie sind. Immer wieder freue ich mich über Menschen, Vereine, Organisationen und Projekte, die sich für andere Menschen stark machen.

 

Ich wünsche mir natürlich noch mehr Toleranz, noch mehr Verständnis füreinander und vor allem wünsche ich mir, dass die Menschen über ihren Tellerrand blicken, Fragen stellen, schauen, was sich hinter Dingen, Worten und Verhalten verbirgt. Um bei einer der Disneyfiguren zu bleiben: Hätte Belle das Biest sofort verurteilt und nicht versucht, es kennenzulernen, hätte sie womöglich niemals Liebe und Glück gefunden. Es lohnt sich also, seine Wohlfühlzone zu verlassen, nachsichtiger zu sein und sich für seine Mitmenschen zu interessieren.

 

Der Internationale Tag der Toleranz am 16. November hat mich zu diesen Wünschen und Gedanken schweifen lassen. Viele Organisationen und Vereine haben an diesem Tag zu Festen, Diskussionen und vielem mehr eingeladen. Der Gedenktag geht im Übrigen zurück auf den 16. November 1995. Damals unterzeichneten 185 Mitgliedsstaaten der UNESCO feierlich eine Erklärung der Prinzipien zur Toleranz. Dieser Tag soll an menschenwürdiges Zusammenleben, unterschiedliche Kulturen und Religionen erinnern. Zum Beispiel der TOLL e.V. lädt nicht nur an diesem, sondern an allen Tagen dazu ein, gemeinsam den Horizont zu erweitern und über den Tellerrand zu schauen. TOLL steht dabei für „Toleranz lernen und leben“, was das Ziel des Vereins ist. Hier stehen die Botschaften von Disney Selbstverwirklichung, Träume, Freundschaft, Liebe, Zusammenhalt und das jede*r anders ist, im Fokus.

                                           

 

 

 

 

 

 

Gutes tun - Die Trilogie

Gutes tun – ganz ohne Mehrkosten und –aufwand (zumindest fast)

Die meisten kennen das, man will sich ja eigentlich gesellschaftlich etwas engagieren, etwas für das Gemeinwohl tun, etwas abgeben an die, die nicht auf der Sonnenseite des Lebens stehen, die Welt eben zu einem besseren Ort machen. Aber wo anfangen, ist die große Frage. Und vor allem wie?

 

In unserer Trilogie „Gutes Tun“ möchten wir dir mit unserem kleinen Guide einen Überblick verschaffen und dir verschiedene Ansätze zeigen, wie du dich engagieren kannst – und auch, dass es für jeden das Richtige gibt. Sei es der Student, der sich gerne für seine Herzensangelegenheit einsetzen möchte, es ihm nur am nötigen Kleingeld fehlt oder die vielbeschäftigten Eltern und Erwerbstätigen, die etwas der Gesellschaft zurückgeben, den zeitlichen Aufwand aber möglichst gering halten möchten. Oder auch der sich seit einiger Zeit in Rente befindende Nachbar, der seine Zeit sinnstiftend nutzen möchte. Denn schon Mutter Teresa wusste: „Wenn Du keine hundert Menschen füttern kannst, dann füttere nur einen.“  So vielfältig, wie die Unterstützer*innen sind, so sind auch die Varianten, zu helfen. Für jeden gibt es die ideale Möglichkeit, sich für den guten Zweck zu engagieren. Welche nun genau für dich am besten passt, findest du mit unserer Trilogie ganz einfach heraus. Den Anfang macht

 

1. Gutes Tun – ganz ohne Mehrkosten und –aufwand (zumindest fast)

Spenden ohne dafür selbst einen Cent auszugeben? Klingt zu gut, um wahr zu sein? Ist es aber nicht! Zahlreiche Online-Plattformen machen’s möglich. Nehmen wir z.B. die Charity-App smoost. Schaust du dir auf deinem Handy über die App einen Prospekt eines lokalen Einzelhandels an, wird pro angesehenem Prospekt ein bestimmter Centbetrag an ein Hilfsprojekt deiner Wahl (z.B. ELTERN-AG ;) ) gezahlt. Genial einfach, oder?

 

Oder wusstest du, dass du beim Onlineshoppen ganz easy Spenden sammeln kannst – ohne zusätzliche Kosten? Was? Wie das? Ja, richtig gelesen. Das Ganze nennt sich Charityhopping. Dafür gehst du einfach beim nächsten Onlineshoppen über einen der Anbieter wie gooding.de, schulengel.de, helfen-kostet-nix.de oder bildungsspender.de, wählst eine Initiative aus, die du unterstützen willst und dann geht’s los. Ganz gleich, ob Bahnticket, Spielzeug, Klamotten oder eine Pizza über z.B. Lieferando – die üblichen Händler deines Vertrauens findest du dort.

 

Auch deine Amazon-Einkäufe können Nonprofit-Organisationen (NPOs) unterstützen, indem du einfach smile.amazon.de statt www.amazon.de eingibst. Sonst bleibt alles beim Alten.

 

Eine weitere tolle Spendenvariante der Kategorie keine zusätzlichen Kosten und Aufwendungen ist das Beziehen von Charitystrom. Stromtarif beim Charitystrom-Anbieter wählen, Anbieter wechseln, Vertrag abschließen – that’s it. Hier tust du gleich doppelt Gutes. Es werden nicht nur 1,50 Euro pro Monat für deinen Lieblingsverein ohne weitere Kosten gespendet, du beziehst auch noch zu 100 Prozent grünen Strom.

 

Wie du siehst, gibt es heutzutage eine große Anzahl toller Charity-Plattformen, über die du ganz einfach Gutes tun kannst – ohne, dass du dafür dein Portemonnaie leeren musst. Und das bei fast null extra Aufwand.

 

Wir wünschen dir viel Spaß beim Spenden ganz nebenbei!

Tag der guten Tat

weil selbst ein Flügelschlag Veränderungen bewirken kann

Ich sitze am Frühstückstisch, checke wie jeden Morgen Nachrichten auf meinem Handy und schaue, was in der Welt so passiert ist. Krippenkinder verteilen Blumengrüße, Schüler*innen sammeln Pfand und spenden diesen, Chor singt für ältere Mitbürger*innen, Blutspendenaktion, Freundschaftslauf in Melle – ich werde von guten Nachrichten überhäuft.

 

Woran das liegt? Es ist der 8. September und damit der Tag der guten Tat. Was das ist? Auf der Internetseite steht Folgendes: „,Sei selbst die Veränderung, die du dir von der Welt wünschst’, hat Gandhi mal gesagt. Wir laden alle ein, gemeinsam mit uns am 8. September eines jeden Jahres die Welt zu verbessern.“ Ich rufe den Ideengeber George Trenkler an. Er erzählt mir, dass er etwas verändern wollte. Er suchte sich Mitstreiter*innen und gründete einen Verein. Mit geballter Man- und Woman-Power gibt es mittlerweile sogar eine ganze Aktionswoche vom Samstag vor dem 8. September bis zum Sonntag danach. „Und wissen Sie was?“, sagt er zu mir, „wir können doch alle gute Nachrichten vertragen, oder?“ Bei diesen sehr treffenden Worten muss ich während unseres Telefonats kurz innehalten. Ohne zu wissen, wie, sage ich ihm, dass ich auf jeden Fall bei dieser tollen Idee mitwirken möchte und am Tag der guten Tat im kommenden Jahr teilnehme.

 

Ich melde mich bei der Stadtbibliothek in Magdeburg und freue mich, weil mein Gedanke auf Interesse stößt. In einer ELTERN-AG in der Nähe sprechen meine Kolleginnen die Mütter und Väter an und auch sie sind etwas aus dem Häuschen und freuen sich über die Möglichkeit eines Bibliotheksbesuches.

 

In der Aktionswoche, am 6. September, schnappe ich mir mein Fahrrad und freue mich darauf, drei Muttis und ihre Kinder gleich vor der Stadtbibliothek zu treffen. Angekommen schaue ich auf mein Handy und sehe zwei Nachrichten. Das muss wohl höhere Gewalt sein. Zwei der Eltern können nicht kommen. Ein wenig enttäuscht warte ich vor dem Gebäude. Eine Mutter kommt auf mich zu. Ich freue mich sehr, dass sie gekommen ist und wir gehen gemeinsam hinein.

Gute Taten beginnen bereits bei einem Lächeln, Aufmuntern einer lieben Kollegin oder einem Türaufhalten. Auch größere Aktionen oder Projekte gehören dazu. So zählten in den vergangenen Jahren eine Lesung für Flüchtlinge, Waffelbacken, die Befreiung des Schulwegs und -hofs von Plastik, Bücherspenden, Torwandschießen, Blumengrüße an Passanten in unterschiedlichen Städten dazu. Sogar in der Crompton House School in England kam die Idee an und so wurde dort ein „Jeans for Jeans-Day“ initiiert, bei dem alle Schüler*innen, die nicht in Uniform zur Schule kamen, ein britisches Pfund in eine Spendenkasse gaben.

 

Wir alle wissen, ein Jahr geht schnell vorbei. Vor einigen Wochen war meine Kollegin zu einer ELTERN-AG Pat*innenschulung in Melle. Sie bringt mir einen Flyer vom Tag der guten Tat mit, den sie von einer Mama einer ELTERN-AG Gruppe bekommen hat. Ich erinnere mich an das Telefonat mit Herr Trenkler und begebe mich auf die Suche nach einer guten Tat. Da muss ich zuerst an unsere Eltern und Kinder aus der ELTERN-AG denken, denn sie haben definitiv eine gute Tat oder eine Überraschung verdient. Zur Mittagspause gehe ich ein bisschen an die frische Luft. Das soll angeblich die Kreativität fördern J. In diesem Moment fährt ein blauer Bus an mir vorbei. Ich fühle mich in meine Kindheit zurückversetzt, denn dies ist die Fahrbibliothek. Auch in meiner Grundschule habe ich sie damals kennengelernt und war danach oft in der Bibliothek. Ein Besuch in der Bibliothek – das könnte doch auch Familien gefallen! Gedacht, getan.

 

Während der Führung verfliegt mein trauriges Gefühl. Die Mutti schaut sich alles sehr interessiert an, sie stellt einige Fragen und strahlt über das ganze Gesicht. Die neugestaltete Etage, die nur für Kinder und ihre Eltern ist, wurde mit viel Liebe zum Detail eingerichtet. Sofort fühle ich mich willkommen und ich kann sehen, dass es der Mutter auch so geht. Am Ende bekommt sie sogar noch eine Lesestartertasche und auch für die Eltern, die sich so auf diesen Tag gefreut hatten, aber nicht kommen konnten, dürfen wir jeweils eine solche Tasche mitnehmen. „Ist das schön hier“, sagt die Mutter. „Ich hole mir einen Bibliotheksausweis und komme auf jeden Fall mit meinen Kindern wieder. Und den anderen Eltern in der ELTERN-AG müssen wir erzählen, wie toll es hier ist.“ Mein Herz geht auf und in dem Moment wird mir klar, welche unglaubliche Wirkung eine kleine gute Tat haben kann.

 

In der nächsten ELTERN-AG erzählt die Mutti von unserem Besuch in der Stadtbibliothek. Die anderen Eltern lassen sich von ihrer Begeisterung anstecken und jetzt planen sie einen gemeinsamen Besuch mit ihren Kindern.

 

Ideen und Veränderungen beginnen oft im Kleinen wie der Flügelschlag eines Schmetterlings. Doch auch dieser vermeintlich kleine Flügelschlag kann Großes bewirken und Wirbelstürme auslösen. Niemand weiß, welche Kettenreaktionen ausgelöst werden können und wohin die kleinsten Ideen oder guten Taten führen.

 

Als kleine Idee entstand der Tag der guten Tat, eine ganze Aktionswoche wurde daraus, die von Melle aus den Weg nach Magdeburg und sogar nach England gefunden hat. Eine Mutter haben wir glücklich gemacht und nun steckt sie andere Eltern mit ihrer Begeisterung für die Bibliothek, Bücher und Vorlesen an. Manchmal reicht eine Idee, eine gute Tat – und möge sie einem noch so klein vorkommen – um Veränderungen zu bewirken. Wichtig ist, dass wir immer weiter verändern wollen und niemals aufgeben, auch wenn wir das Gefühl haben, dass unsere kleinen „Flügelschläge“ nichts bewirken.

 

Alles, was wir tun bewirkt Veränderung – im Kleinen und Großen.

 

 

 

 

 

Gutes tun - Die Trilogie

Gutes tun & Zeit geben

Du bist es, der*die die Welt ein Stück weit besser macht. Ohne dich, würde es an der Unterstützung fehlen, auf die NPOs bauen (müssen). Du bist es, wofür die Worte bürgerschaftliches Engagement stehen! Die meisten NPOs binden diese unterstützende Tatkraft von Freiwilligen fest in die Organisationsstruktur mit ein.

Als Ehrenamtliche*r informierst du andere über das Wirken deiner zivilgesellschaftlichen Einrichtung, rufst zu Spenden auf und packst auch mal entschlossen mit an. Dabei kann auch das Ehrenamt verschiedene Formen annehmen.

 

In aller Munde ist derzeit das sogenannte Corporate Volunteering. Dies ist eine großartige Möglichkeit für Mitarbeitende, die sich gern innerhalb ihres nicht-gemeinnützigen Unternehmens engagieren möchten. Viele Firmen haben mittlerweile eigene Stiftungen oder karitative Programme ins Portfolio aufgenommen, andere bilden Kooperationen mit NPOs, um so den Angestellten zu ermöglichen, sich wohltätig und sinnstiftend innerhalb des Unternehmens einzusetzen. Wir von der ELTERN-AG haben beispielsweise mit The Human Safety Net (THSN) ein gemeinsames Ehrenamtsprogramm entwickelt, das CleverLeben Modul, das Generali-Mitarbeitende qualifiziert, ihre Fähigkeiten pro bono für Familien in schwierigen Lebenslagen einzusetzen.

 

Wusstest du, dass Helfen glücklich macht? Zahlreiche Studien haben diesen und viele weitere positive Effekte auf Engagierte wie größeres Selbstvertrauen und mehr Verantwortungsbewusstsein belegt. Doch damit nicht genug. Freiwilligendienst ist selbst der Gesundheit zuträglich. Die Lebenserwartung von über 55-jährigen Proband*innen sank um 44 Prozent laut einer Studie aus dem Jahr 1999. Diese Effekte können wir als Pink Pocahontas, das Ehrenamtsteam der ELTERN-AG, nur bestätigen. Obgleich sich das mit der Sterbewahrscheinlichkeit erst in den nächsten Jahrzehnten zeigen wird. ;) Bei der Organisation und Durchführung unseres Benefiz-Drachenboot-Cups steht das Spendensammeln und der Spaß der teilnehmenden Unternehmen an erster Stelle. Dass dies eine Menge Arbeit bedeutet, kann wohl keiner leugnen. Doch sowohl die Vorfreude auf das Event, die Begeisterung währenddessen als auch das Glücksgefühl nach der Veranstaltung, lassen uns das Ganze jedes Jahr aufs Neue mit glühendem Eifer anpacken. Freiwilligenarbeit macht definitiv glücklich :)

 

Das können auch die in den ELTERN-AGs zu Pat*innen geschulten Mütter und Väter bestätigen. Aus freien Stücken entschließen sich zwei bis drei Eltern pro ELTERN-AG Gruppe, diese nach den regulären Treffen weiterzuführen. Sie erleben sich dabei, möglicherweise das erste Mal, als selbstwirksam und werden sich ihrer Stärken bewusst. Das hat dann sogar nicht nur positive Auswirkungen auf ihre ganze Familie, sondern auch auf ihr gesamtes Umfeld und die anderen Teilnehmenden aus den ELTERN-AGs.

 

Wie du siehst, gibt es auch hier wieder ein buntes Potpourri an Möglichkeiten ehrenamtlich aktiv zu werden. Und vergiss nicht: Mit zivilgesellschaftlichem Engagement machst du nicht nur andere, sondern auch dich ein großes Stück glücklicher! :)

Gutes tun - Die Trilogie

Gutes tun & Geld geben

Nach dem Motto: Money makes the world go round” starten wir in den dritten und letzten Teil der Gutes-Tun-Trilogie. Denn auch in der Welt wohltätiger Zwecke geht es nicht ohne.

 

 „Nur nicht die Hände schmutzig machen...!“ So könnte ein Vorwurf lauten, denen sich manch ein*e Geldgeber*in gegenübersieht. Ich bin ehrlich und sage dir: Nein, hör nicht hin! Denn ohne diese Hilfsgelder funktioniert es nicht. Kaum eine gemeinnützige Organisation kann Projekte ohne Fördermittel und Spenden umsetzen oder gar existieren. Dabei ist es egal, ob du immer mal wieder kleinere Beträge deiner Herzenseinrichtung zukommen lässt, mit einer größeren Summe unterstützt oder beispielsweise Einrichtungsgegenstände, die der Organisation fehlen, zur Verfügung stellst. Die Wege sind vielfältig, im doppelten Sinne. Denn nicht nur die Art der Unterstützungsleistung, sondern auch auf welche Weise sie wirkt, kann sich unterscheiden.

 

So gibt es inzwischen mehrere Spendenplattformen, auf denen hunderte gemeinnützige Kampagnen gefunden werden können, die du direkt über ein Spendenformular unterstützen kannst. Eine dieser Online-Plattformen ist betterplace.org. Hier kannst du einfach nach Initiativen suchen oder unmittelbar über einen Link deine Herzensangelegenheit finden, um sie anschließend ganz unkompliziert mit einer Spende zu unterstützen.

Du findest beispielsweise auch auf unserer Homepage am linken Seitenrand einen betterplace-Spendenbutton, über den du ebenfalls ohne Umschweife auf unsere betterplace-Projektseite weitergeleitet wirst. Natürlich kannst du uns deine Spende auch ganz klassisch per Banküberweisung zukommen lassen. Die entsprechende Kontoverbindung findest du auf unserer Unterstützerseite.


Viele Wege führen nach Rom und es gibt noch weitere Möglichkeiten, deine Lieblingsorganisation finanziell zu unterstützen. Beispielsweise kannst du auch direkt für tolle Events wie unseren Magdeburger Benefiz-Drachenboot-Cup spenden oder auch bei sportlichen Veranstaltungen wie Firmenstaffeln mit kleinen Geldbeträgen dein favorisiertes Team sponsern.

 

Du siehst, Wege und Mittel gibt es viele, wohltätige Einrichtungen zu fördern. Und für jede Unterstützung werden dir die Organisationen dankbar sein – denn du machst es erst möglich, dass Initiativen realisiert werden können. Und dabei ist es egal, ob Groß-, Dauer- oder Sachspender, denn wie sagt man so schön: Geld ist nicht alles, aber es hat einen großen Vorsprung vor allem, was danach kommt.

 

Ganz gleich für welche Variante du dich entscheidest, welche am besten in dein Leben passt, jede der drei Möglichkeiten ist auf ihre Weise facettenreich – und notwendig! Als gemeinnütziges Unternehmen bedarf es aktiver Menschen, die sich ehrenamtlich für ihre Herzensangelegenheit und die ihrer Organisation einsetzen und andere auf Missstände aufmerksam machen. Aber kaum eine NPO kommt ohne Spenden aus. Also ist auch finanzielle Unterstützung von großer Bedeutung. Da oftmals jeder Cent zählt, sind Charity-Shopping und Co. ideale Nebeneinnahmequellen für wohltätige Unternehmen und tolle Alternativen für die, die geben möchten, aber (noch) nicht können. Wie du siehst, zählt jede Handlung und bereichert zivilgesellschaftliche Einrichtungen. Sie hilft dabei, der Vision einer besseren Welt näher zu kommen und die NPO in ihren Aufgaben voranzubringen und, wie in unserem Fall: Familien in Not zu unterstützen. Natürlich spricht auch nichts dagegen gleich alles zu machen. Das Wichtige ist, dass jeder Beitrag, so klein er auch zu sein scheint, hilft. Dies erkannte auch schon ein großer Wohltäter seiner Zeit: „Ich werde die Welt nicht verändern. Du wirst die Welt nicht verändern. Aber wir können dabei helfen - wir alle können helfen.“ - Cristiano Ronaldo ;).

Einschulung

ein besonderer und aufregender Tag

Ich erinnere mich an meine Einschulung, als wäre es gestern gewesen. Ein kleiner Morgenmuffel war ich bereits als Kind und hatte auch an diesem Tag keine Lust, aufzustehen. Da meine Mama das wusste, schickte sie meinen Papa, um mich zu wecken. „Guten Morgen Kleines, steh auf. Die Sonne lacht und heute wird ein ganz besonderer Tag für uns alle“, sagte er. Etwas ungläubig wischte ich mir den Schlafsand aus den Augen und ging Zähneputzen. Ein Kleid mit einem riesigen Kragen lag im Badezimmer – das war damals angeblich modern und ich kann euch sagen: Ich war nicht begeistert! Ich hasste alle Sachen, die kratzten oder am Hals eng waren. Zu Beginn jammerte ich ein bisschen darüber, aber auch ich merkte als Siebenjährige, dass alle aufgeregt waren, da etwas Besonderes auf mich zukommen würde und hielt lieber meinen Mund.

 

Gemeinsam mit meiner kleinen Schwester, meinen Eltern und meinem Opa machte ich mich auf den Weg zu meiner neuen Schule. Unterwegs begegneten uns viele andere Familien, die Kinder zum Teil auch mit einem solch schönen Kragen, wie ich ihn trug. Gewusel und Aufregung herrschten auf dem Schulhof und es spielte fröhliche Musik. Meinen besten Freund Benjamin sah ich auch schon aus der Ferne und rannte auf ihn zu. Auch er verstand den Trubel nicht so ganz.

 

Benjamin und ich setzten uns in die zweite Reihe, denn ich saß noch nie gern in der ersten. Schüler*innen führten etwas auf. Ich glaube, mich zu erinnern, dass sie ein Lied von Rolf Zuckowski sangen und dazu tanzten. Danach stellte sich die Direktorin vor und anschließend die Klassenlehrerin der 1A. Das sollte meine Klasse sein, hatten mir meine Eltern gesagt. 1A – als ich das hörte, schaute ich nervös nach hinten zu meiner Familie, mein Opa mit einem Fotoapparat in den mittleren Reihen sitzend. Mein Papa schwirrte irgendwo an der Seite herum mit der Videokamera – und die waren damals noch riesig. Ich schaute in der Weltgeschichte umher, so wie ich das auch heute oft noch tue, bis ich plötzlich meinen Namen hörte. Die Aufregung war kaum noch auszuhalten und ich spürte regelrecht einen Kloß in meinem Hals. Ich stand auf, ging nach vorn und blickte zu meinen Eltern. Alle klatschten und meine Mama hatte Tränen in den Augen. Als ich mich weiter umsah, fiel mir auf, dass das bei fast allen Eltern so war. Meine Klassenlehrerin Frau Wiechmann überreichte mir meine Schultüte, die übrigens beinah größer war als ich. Sie war hellblau und hatte ganz viele Einhörner. Aus der Schultüte guckte ein Teddybär.

 

Der Teddy gehört mittlerweile meiner Nichte. Es kommt mir zwar so vor, als wäre sie gerade erst geboren worden, aber sie kommt in diesem Jahr in die Schule. Und ihr könnt euch nicht vorstellen, was in unserer Familie deswegen los ist – oder vielleicht könnt ihr es doch, wenn ihr schon eine Einschulung miterlebt habt. Seit beinah einem Jahr gibt es kein anderes Thema bei Großeltern, Tanten, Onkeln und auch Freunden. Die Eltern der kleinen ABC-Schützin erhalten von allen Seiten Tipps und Ratschläge: Sie müssen sich für die richtige Schule entscheiden, für das richtige Outfit, die richtige Schultüte, das richtige Essen für die anschließende kleine Gartenfeier, den richtigen Schulranzen, den richtigen Füller, den richtigen Schreibtisch, ... und und und. 

 

 

Das hat mich dazu gebracht, mich an meine Einschulung zu erinnern. Auch meine Eltern haben sich damals Gedanken darüber gemacht, ob sie sich bei allem für das Richtige entschieden haben. Doch was ist das Richtige? Wenn ich heute mit 28 Jahren daran zurückdenke, war dies einer der besondersten Tage meiner Kindheit. Das lag weder an der großen Schultüte, noch an meinem schicken Kleidchen, sondern einfach daran, dass meine ganze Familie sich mit mir gefreut hat und beinah aufgeregter war als ich selbst.

 

Liebe Eltern, lasst euch deswegen gesagt sein: Das Richtige gibt es nicht. Ihr seid tolle Eltern und alles, was eure Kleinen an diesem Tag brauchen, seid ihr! J Also schüttelt den Druck ab und genießt diesen besonderen Tag mit euren Schützlingen.

 

Das gilt natürlich auch für alle anderen Familienmitglieder. Denn für die ganze Familie beginnt mit der Einschulung ein neuer Lebensabschnitt. Klettert aus eurem Nervenkostüm und lasst diesen Tag, so überwältigend er auch ist, entspannt auf euch zukommen.

 

Wir wissen alle, was nach der Einschulung folgt. Die Kinder lernen fürs Leben, finden neue Freund*innen und bereiten sich auf ihre Zukunft vor. Leicht ist das natürlich nicht immer. Es erfordert Mut, Aufmunterung, Geduld, Lernen und Freude daran. Das gilt natürlich nicht nur für die Kinder, sondern ebenso für ihre Mütter und Väter. Alle Familienmitglieder dürfen also gespannt sein.

 

Das Wichtige ist: Habt Spaß am Lernen, lasst euch nicht unterkriegen, lacht, seid frech und genießt die Zeit, denn sie ist so einmalig, wie alles, was ihr zusammen erlebt.

 

Und so aufregend und besonders dieser Tag auch ist, schon sehr bald werden aus den kleinen Neulingen, routinierte Schüler*innen und aus den nervösen Eltern erfahrene Schulprofis. Und wenn man dann irgendwann mal wieder eine Einschulung erlebt, dann erinnert man sich, wie es war.   

Eine ELTERN-AG Pat*innenschulung

mit Tina

6. Juni 2018 – Mit gepacktem Pat*innenrucksack und voller Vorfreude mache ich mich mittags bei wunderbaren 27 Grad auf den Weg zum Hauptbahnhof Magdeburg. Mein Ziel heute: das Thüringer-Eltern-Kind-Zentrum in Triptis. Im Zug angekommen, wo überraschenderweise sehr angenehme Temperaturen herrschen ;), sitze ich nun und freue mich auf die drei ELTERN-AG Patinnen, die heute ihre Pat*innenschulung bekommen.

 

Das ELTERN-AG Pat*innenprogramm wurde entwickelt, um die Chancen für die Etablierung einer eigenständigen Gruppe zu erhöhen und damit den Aspekt der Nachhaltigkeit nach einer ELTERN-AG noch stärker in den Vordergrund zu rücken. Dieses Angebot richtet sich an alle Teilnehmenden einer ELTERN-AG Gruppe, die daran interessiert sind, den Elternkurs über die 20 Wochen hinaus weiter zu führen und somit ELTERN-AG Pat*innen zu werden. So auch die Mütter der ELTERN-AG aus Triptis.

 

Nach einem kurzen Zwischenstopp und einer kleinen Stärkung in Leipzig, geht es gespannt weiter in die Kleinstadt im thüringischen Saale-Orla-Kreis. Wer wird mich da erwarten? Bereits am Bahnhof begrüßt mich dann eine der Patinnen mit einem riesen Lächeln auf dem Gesicht: „Hallo, herzlich willkommen. Ich habe Dir einen Kaffee mitgebracht.“ Überwältigt von der tollen Begrüßung, fahren wir zusammen zu der Kita des Eltern-Kind-Zentrums, in welcher die anderen beiden Patinnen auf uns warten. Schon auf der kurzen Fahrt dorthin erzählt sie mir tolle Dinge über sich und ihre kleine Familie. Ich bin jetzt schon beeindruckt, wie sie das zu Hause alles WUPt.

 

In den nächsten zwei Stunden sprechen wir darüber, was sie alles Schönes in ihren ELTERN-AG Treffen gemacht haben, was ihnen am besten gefallen hat und warum sie die Gruppe weiterführen möchten. Alle drei Mütter sind sich einig: „Es ist besonders toll, zwei Stunden für sich zu haben. Auch ist es schön zu sehen, dass es anderen Eltern genauso geht.“

 

 

 

Natürlich lüfte ich nun auch endlich das Geheimnis, was sich in unserem Pat*innenrucksack befindet. Staunend beobachten sie, was ich alles mitgebracht habe. Flipchartmarker, Sanduhr, Luftballons, Schere, Kleber und Notizbuch landen nach und nach auf dem Tisch. Aber das Beste kommt noch. Die drei Patinnen sind sprachlos als ich das kleine Pat*innenhandbuch mit ihnen durchgehe. Prall gefüllt mit tollen WUPs, Methoden und Informationen, die sie bei ihren Treffen unterstützen können, landet der Ordner gleich in den Händen einer Patin mit den Worten: „Am besten ich kopiere den, damit wir alle drei einen haben.“

 

Glücklich, drei wundervolle Mütter kennengelernt zu haben, die sich weiterhin auch nach der ELTERN-AG mit ihrer Gruppe treffen, sich gegenseitig unterstützen und füreinander da sind, trete ich nun die Heimfahrt nach Magdeburg an.                                                                                                            

Welttag des Buches

Lest mehr vor!

Liebe Eltern, Geschwister, Tanten, Onkel, Großeltern und Kinderfreunde,

 

überall heißt es, Vorlesen sei wichtig. Doch wieso ist das wichtig? Welche Entwicklungen werden dadurch bei Kindern gefördert? Und wann ist eigentlich das richtige Alter dafür gekommen? Fragen über Fragen, die unserem Team von der ELTERN-AG in den Kopf kommen.

 

Zum Welttag des Buches haben wir in unseren Bücherregalen gekramt, mit unseren Kindern, Familien und Freunden gesprochen und uns dazu mal ein paar Gedanken gemacht.

 

Vivien: Ich lese meinen Kindern sehr gern vor. Es ist toll, so innig und ineinander gekuschelt Zeit zusammen zu verbringen. Außerdem finde ich es wahnsinnig spannend, zu sehen, was meine Kleinen bewegt, wenn sie Fragen stellen oder wir uns über die Geschichte unterhalten. Ganz niedlich ist auch, wenn die Krümel auf einmal Textausschnitte zitieren. Da merke ich immer wieder, wie sehr Kinder durch Vorlesen berührt werden können.

 

Eileen: Ich habe zwei kleine Kinder und ihnen vorzulesen, gehört zu unserem Familienalltag. Die beiden lieben es und fordern es sich auch ein. Gemeinsam erfinden wir dann oftmals ein anderes Ende. Es ist großartig, wie sehr die Geschichten die Phantasie der beiden anregen ....

 

Jeder findet am Vorlesen etwas anderes toll oder spannend. Die Erfahrungen sind so kunterbunt, wie die Kinderbücher, die es gibt.

  

Natürlich lassen sich zum Thema Lesen und Vorlesen zahlreiche Studien finden. Eine der bekanntesten ist die Vorlesestudie, die sich seit 2007 jährlich mit diesem Thema auseinandersetzt. Besonderes Augenmerk der aktuellen Studie der Stiftung Lesen, der Wochenzeitung DIE ZEIT und der Deutsche Bahn Stiftung aus dem Jahr 2017 liegt auf dem Zeitpunkt, zu dem Eltern mit dem Vorlesen beginnen. Die Forscher fanden heraus, dass 55 Prozent der Eltern ihren Kindern in den ersten zwölf Monaten nicht regelmäßig vorlesen. 28 Prozent der Kinder, die zwischen drei Monaten und drei Jahren alt sind, wird nie bzw. fast nie vorgelesen. Mütter und Väter beginnen mit dem Vorlesen im Durchschnitt, wenn ihre Kinder 9,9 Monate alt sind. Viele Eltern knüpfen das Vorlesen an bestimmte Fähigkeiten der Kinder. Sie beginnen damit zum Beispiel, sobald das Kind sich ausreichend konzentrieren kann, wenn es zu sprechen beginnt, ein bestimmtes Alter erreicht hat oder auch, sobald es von sich aus sagt, dass es vorgelesen bekommen möchte. Zum richtigen Zeitpunkt für den Vorlesestart gehen die Meinungen, wie so häufig, auseinander. Eltern finden also differenzierte Ansichten. Nahezu alle Ratgeber empfehlen, vor dem ersten Geburtstag mit dem Vorlesen zu beginnen. Einige raten dazu, bereits im dritten Monat damit anzufangen. Das kann verwirrend sein. Auch bei uns im Team gibt es dazu viele verschiedene Meinungen. Einige haben schon im fünften Lebensmonat damit begonnen, andere, als ihr Kind eineinhalb Jahre war. Einig sind wir uns, dass Vorlesen viele Vorteile hat, also: Einfach loslegen!

 

Eltern und Kinder, die wir gefragt haben sowie die Vorlesestudie berichten von zahlreichen positiven Aspekten, die Vorlesen mit sich bringt. Ganz hoch im Kurs steht dabei die Förderung der sprachlichen Entwicklung des Kindes und die Verbesserung der Konzentrationsfähigkeit. Vorlesen kann gut in den Alltag integriert werden und ein Teil des Abendrituals werden. Dabei können die Kinder zur Ruhe kommen und danach besser einschlafen. Ein kleiner Zuhörer und eine große Vorlesebegeisterte berichten:

 

„Ich finde alle Geschichten toll, die mir Mama und Papa vorlesen. Papa kann das aber besser. Er verstellt seine Stimme, wenn er ein Bär ist und so.“ Jonas, 5 Jahre alt

 

„Als Kind haben mir meine Eltern oft vorgelesen. Ich wollte nie ohne Gute-Nacht-Geschichte ins Bett gehen und habe mich immer darauf gefreut. So hatte ich immer noch ein bisschen Zeit mit Mama oder Papa zum Kuscheln. Und irgendwann habe ich ihnen dann vorgelesen und bin auch heute noch ein Bücherwurm.“ Nathalie, 16 Jahre

 

Vorlesen, Neues entdecken und Zeit mit den Eltern oder anderen Vorleser*innen verbringen – Das weckt Begeisterung bei Kindern. Es regt die Phantasie an, fördert ihre geistigen Fähigkeiten und die sozialen Kompetenzen. Viele weitere Vorteile haben wir für euch auf einen Blick:

 

  • bessere sprachliche Entwicklung
  • Erweiterung des Wortschatzes
  • Impuls für Lesemotivation und Leseverhalten
  • begünstigt Bildungserfolge
  • positiv für die persönliche Entwicklung
  • hält die Familie zusammen
  • Kuscheln und die Zeit zusammen
  • zur Ruhe kommen
  • weckt Neugierde
  • Wissen sammeln und Neues lernen
  • Lesenlernen fällt tendenziell leichter
  • Es macht einfach Spaß! :)

 

Die aktuelle Vorlesestudie geht auch darauf ein, dass einem Viertel der Eltern die Auswahl passender Bücher schwerfällt. Darüber haben wir auch gesprochen und hier ein paar Tipps von Mamas, Papas, Onkel und Tanten:

 

  • Meine ersten Bilder (ab 3 Monaten)
  • Tierkinderb (ab 3 Monaten)
  • Wauwau macht der kleine Hund (ab 6 Monaten)
  • Summ, kleine Biene! (ab 6 Monaten)
  • Schmusebuch (ab 6 Monaten)
  • Einschlafreime für ganz Kleine – Duden (ab 6 Monaten)
  • Die kleine Raupe Nimmersatt – Mein Fingerpuppenbuch (ab 1 Jahr)
  • Mini LESEMAUS – Tiere im Garten (ab 1 Jahr)
  • Die Formen (ab 1 Jahr)
  • Alle müssen Gähnen (ab 2 Jahren)
  • Zähne putzen, Pipi machen – Wieso? Weshalb? Warum? (ab 2 Jahren)
  • Unser Baby – Wieso? Weshalb? Warum? (ab 2 Jahren)
  • Mein großer Geschichten-Schatz (ab 3 Jahren)
  • Der Grüffelo - Bilderbuch (ab 3 Jahren)
  • Ich bin stark und sag laut Nein! Drei Bilderbuchgeschichten, die Kinder selbstbewusst machen (ab 4 Jahren)
  • Der kleine Prinz - Dies ist eines unserer Lieblingsbücher, das für Groß und Klein viel bereithält. :)

 

Haben wir euch mit unserem Vorlesefieber angesteckt? Dann erfahrt hier mehr über die Vorlesestudie: www.stiftunglesen.de/download.php